Die 10 besten Champions League Momente Sport

Die UEFA Champions League ist der prestigeträchtigste Wettbewerb im Vereinsfußball. Die Geschichte des Wettbewerbs wird durch spektakuläre Spiele und spannende Szenen bestimmt. Hier ein Blick auf die 10 besten Moment, die viele Fußballfans bis heute nicht vergessen haben.


In der Königsklasse des Fußball kommen nicht nur Fußball-Liebhaber auf ihre Kosten, auch der „Normalfan“ hat schon so manch verrücktes Spiel sehen können. Die besten Momente, unserer Meinung nach, haben wir im Netz zusammengesucht und wahrscheinlich erinnert sich der ein oder andere an mindestens ein Spiel davon.

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Die Vollendung des Tiki-Taka

Der FC Barcelona erlebte unter Trainer Pep Guardiola so etwas wie eine Wiederauferstehung. Nach zwei titellosen Jahren übernahm Guardiola im Jahr 2008 den Trainerposten und prägte mit seinem Spielstil schon bald eine Ära. Auf dem Höhepunkt traf der Verein 2011 im Finale der Champions League auf Manchester United. Der FC Barcelona gewann das Spiel 3:1, wobei das Ergebnis die Dominanz des Teams nie gerecht wurde. Besonders in der 2. Halbzeit gab es Tiki-Taka in Vollendung und die Zuschauer sahen eine der besten Mannschaften aller Zeiten.

Das Duell der Außenseiter

Wenn man über das Finale der Champions League spricht, denn geht es in der Regel um Teams wie FC Barcelona, Real Madrid oder Bayern München. Im Jahr 2004 trieben allerdings der FC Porto und der AS Monaco Wettfreunde in den Wahnsinn. Entgegen aller Wettquoten standen sich beide Teams im Finale gegenüber. Siegreich blieb am Ende der FC Porto, dessen Trainer zur damaligen Zeit ein gewisser José Mourinho war.

Ein Tor fällt vor dem Anpfiff

Es gibt nur wenige Spiele in der Champions League, die für Geschehnisse bekannt sind, die passierten, bevor der Schiedsrichter das Spiel überhaupt anpfeifen konnte. Eine dieser Begegnungen ist das Halbfinale zwischen Borussia Dortmund und Real Madrid 1998. Das Spiel sorgte für Schlagzeilen, als kurz vor Anpfiff eines der beiden Tore zusammenbrach. Die Stadionverantwortlichen in Madrid benötigten anschließend 76 Minuten, bis Ersatz da war. Zumindest die deutschen Zuschauer wurden dabei aber gut unterhalten. Marcel Reif und Günther Jauch kommentierten die Versuche der Stadionverantwortlichen so witzig, dass sie einen Grimme Preis für ihre Arbeit erhielten.

Barcelona wird überrannt

Der FC Barcelona ist nicht nur für seine Glanzstunden in der Champions League bekannt. Im Jahr 1994 erlebte der Verein eine der bittersten Niederlagen. Als großer Favorit angetreten, kam man gegen den AC Mailand mit 4:0 unter die Räder. Niemand hatte im Vorfeld groß auf die Italiener gesetzt, doch rannten diese Barcelona in Halbzeit 1 in Grund und Boden.

Die Wende in sieben Minuten

Der FC Liverpool sorgte 2005 für eines der größten Comebacks in der Geschichte des Fußballs. Als man im Finale der Champions League zur Halbzeit bereits 3:0 gegen den AC Mailand zurücklag, glaubte niemand mehr an einen Sieg. Doch dann schlugen die Engländer wie aus dem Nichts zurück. Innerhalb von sieben Minuten glich Liverpool das Spiel aus. Den Titel holte sich das Team dann im Elfmeterschießen.

Die Geburt von Vizekusen

Bayer Leverkusen hatte noch nie so eine gute Saison wie im Jahr 2002 gespielt. Die Mannschaft brillierte auf dem Feld und besonders in der Liga schien die Meisterschaft schon sicher. Doch dann kam alles anders. In der Liga zog der BVB an Leverkusen vorbei und im Pokal musste man sich im Finale Schalke 04 geschlagen geben. Die bitterste Niederlage folgte allerdings im Finale der Champions League. Trotz spielerischer Überlegenheit verlor man mit 1:2 gegen Real Madrid. Der Name Vizekusen war geboren.

Die Krönung einer Karriere

Ähnlich wie Leverkusen musste sich auch der FC Bayern 2012 mit drei Vize-Titeln begnügen. Für Trainer Jupp Heynckes und seine Mannschaft war dies in der folgenden Saison jedoch eine Initialzündung. In seinem letzten Jahr als Trainer holte Heynckes alles aus seinem Team heraus. Es folgte die bis dahin beste Bundesligasaison der Vereinsgeschichte und der erneute Einzug ins Finale der Champions League. Dort traf der Verein auf Dauerrivale Borussia Dortmund. Die Bayern gewannen das umkämpfte erste rein deutsche Finale und sicherten sich damit erstmals das Triple.

Das Comeback des BVB

Bevor der BVB 2013 in das Finale der Champions League einziehen konnte, musste er im Viertelfinale dem FC Malaga gegenübertreten. Die Spanier erwiesen sich als starker Gegner und brachten Dortmund an den Rand einer Niederlage. Als Malaga im Rückspiel kurz vor Schluss zum 1:2 traf, schien das Spiel vorbei. Doch Dortmund schlug in der Nachspielzeit gnadenlos zurück. Innerhalb von 70 Sekunden drehten Marco Reus und Felipe Santana das Spiel und verwandeltet das heimische Stadion in einen Hexenkessel.

Das Drama von Barcelona

Es ist ein Tag, den die Verantwortlichen der Bayern bis heute gern aus der Historie streichen möchten. Das Champions-League-Finale 1999 gegen Manchester United war eigentlich schon gewonnen. Es galt lediglich noch die Nachspielzeit zu überstehen, als die Briten zurückschlugen. Innerhalb von 120 Sekunden drehte Manchester ein 0:1 in ein 2:1 und stürzte München in ein absolutes Drama.

Mit dem ersten Ballkontakt zum Titel

Auch wenn die Bayern bis heute als die meisten deutschen Titel in der Champions League gewinnen konnten, der erste deutsche Titelträger war die Borussia aus Dortmund. Ausgerechnet in München stand die Mannschaft im Jahr 1997 Juventus Turin gegenüber. Als Außenseiter führte Dortmund schon bald überraschend mit 2:0. Turin verkürzte, doch dann kam der große Auftritt von Lars Ricken. Nach seiner Einwechslung lupfte der Dortmunder mit seinem ersten Ballkontakt den Ball ins Tor. Der BVB gewann 3:1 und sicherte sich als erstes deutsches Team den Titel in der Champions League.

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