9 Bier-Mythen – Die Mann nicht glauben sollte Mentertainment

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Bier ist nicht nur eines der beliebtesten Getränke der Welt, es wird oft auch missverstanden. Selbst bei vielen Fans sind einige scheinbare Wahrheiten verbreitet, die lieber in das Reich der Legenden verbannt werden sollten.

Wenn Männer sich über ihr Lieblingsgetränk unterhalten, dann ist in der Regel von Bier die Rede. Kein anderes Getränk erfreut sich in der männlichen Bevölkerung einer so großen Beliebtheit wie der Gerstensaft. Interessanterweise stößt man bei diesen Gesprächen allerdings oft auf eine Anzahl an Mythen. Gerade unter Bierfans halten sich oft hartnäckig Meinungen, die leider nur bedingt stimmen.

Flaschen sind besser als Dosen

Einer der größten Streitpunkte zwischen Biertrinkern ist seit vielen Jahren das Gefäß, in dem das Lieblingsgetränk gekauft wird. Die meisten Männer schwören auf Flaschen und sind besonders Dosen nach wie vor abgeneigt. In der Realität haben allerdings die Dosen die Nase vorn. Da Sonnenlicht sich negativ auf den Geschmack auswirkt, sind die Dosen generell das etwas bessere Mittel, um Biere zu transportieren.

Dunkle Biere sind alle gleich

Dunkle Biere sind oft ein Thema für sich und haben daher auch ganz eigene Mythen. Eine dieser falschen Vorstellungen ist, dass die Biere oft alle über einen Kamm geschoren werden. Generell ist Dunkel kein Biergeschmack, daher können dunkle Biere gar nicht alle gleich schmecken. Genauso wie bei hellen Bieren entscheiden die verschiedensten Zutaten über den Geschmack. Die dunkle Farbe resultiert lediglich aus Darrmalz oder geröstetem Malz.

Dunkle Biere haben mehr Alkohol

Das Gleiche wie für den Geschmack gilt wohlgemerkt auch beim Alkoholgehalt. Ein dunkles Bier hat nicht automatisch mehr Alkohol nur aufgrund der Farbe. Auch hier gibt es die unterschiedlichsten Sorten.

Erst Bier dann Schnapps

Viel Alkohol resultiert in der Regel in einem Kater, daher gibt es schon seit vielen Jahren Mythen, dass bestimmte Reihenfolgen von alkoholischen Getränken einem Kater vorbeugen. Sollte dies wirklich funktionieren, dann höchsten aufgrund des Placeboeffekts. Am Leitspruch „Schapps auf Bier“ ist leider nichts dran.

Lagerbiere haben keinen Geschmack

Dass Lagerbiere keinen Geschmack haben, ist einfach nur ein simples Vorurteil. In der Realität sieht die Sache ganz anders aus. Wer schon einmal ein Doppelbock oder ein Rauchbier probiert hat, wird diesen Mythos ganz schnell vergessen.

Es muss kalt sein

Bier muss eiskalt serviert werden, dann schmeckt es am besten. Diese Aussage hören Bierfans immer wieder. Wirklich korrekt ist sie nicht. Sobald Bier unter eine Grenze von 5 Grad fällt, betäubt es den Gaumen. In der Folge wird der Geschmack abgeschwächt und es schmeckt verstärkt nach Wasser. Aus Sicht der Brauereien ist dies natürlich super, da die Kunden so mehr Bier trinken. Für die Geschmacksnerven sollte ein Bier nur leicht gekühlt sein.

Altern verbessert den Geschmack

Viele alkoholische Getränke entfalten ihren wahren Geschmack erst, wenn sie eine Zeit gelagert wurden. Vor dieser Idee liegt es natürlich nahe, auch das Bier vor dem Trinken etwas länger liegen zu lassen. Im Falle des Gerstensafts ist dies allerdings nur bedingt sinnvoll. Bier ändert zwar durchaus seinen Geschmack mit der Zeit, wirklich besser wird es aber eher selten. Richtig gut gebraute Biere können direkt genossen werden.

Starkbiere sollte man Lagern

Die Lagerproblematik wird besonders oft bei Starkbieren ins Gespräch gebracht. Auch hier muss man festhalten, dass eine Lagerung nicht notwendigerweise eine Verbesserung bringt. Bei einigen Sorten kann man die Sache zumindest testen. Gut geeignet sind zum Beispiel Hefebiere. Hier kommt es mit der Zeit durchaus zu Veränderungen im Geschmack. Wer Interesse hat, kann einen Kasten Hefebier einmal lagern und über Monate oder Jahre verteilt eine Flasche trinken. Aus dem Zeitpunkt, an dem das Bier einem am besten schmeckt, ergibt sich dann die perfekte Lagerzeit.

Bier schmeckt nicht

„Es schmeckt mir einfach nicht.“ Diesen Satz müssen sich Bierfans von Gegnern immer wieder anhören. Zu behaupten, dass Biere einem nicht schmeckt, ist in etwa so, als würde man sagen: „Ich mag generell kein Obst“. Es gibt so viele verschiedene Sorten, dass eine solche pauschale Aussage gar nicht stimmen kann. Bierfans sollten Sätze wie diese als eine Herausforderung ansehen.

in diesem Sinne: Prost

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