Battlefield 5 – Mit dem Tiger durch Frankreich Games

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Die Battlefield-Reihe kehrt zurück in den Zweiten Weltkrieg. Nachdem im Vorgänger Battlefield 1 der Konflikt im Ersten Weltkrieg im Mittelpunkt stand, geht es nun zurück zu den Wurzeln. Trotzdem will Battlefied 5 den Spielern viel Neues zeigen.

Der Zweite Weltkrieg ist für Shooter-Fans ein vertrautes Terrain. Kein Konflikt wurde in den vergangenen zwanzig Jahren als Spiel so oft verarbeitet, wie der Krieg zwischen 1939 und 1945. Auch die Battlefield-Reihe hat ihre Ursprünge in dem Konflikt. Im Jahr 2002 feierte mit Battlefield 1942 der erste Teil des heute weltweit bekannten Franchise sein Debüt. Rund 16 Jahre später geht es erneut an die Weltkriegsfront. Das Entwicklerstudio DICE will mit Battlefield 5 jedoch alles andere als vertraute Kost liefern. Durch Konflikte, die an Handlungsorten spielen, mit denen die Spieler bisher noch wenig konfrontiert wurden, versuchen die Entwickler neue Reize zu setzen. Dabei sollen sowohl Solo- als auch Multiplayer-Spieler auf ihre Kosten kommen.

Für Solo-Helden

In Battlefield 5 feiern die Kriegsgeschichten eine Rückkehr, die Solospieler schon aus Battlefield 1 kennen dürften. Insgesamt fünf Geschichten werden den Spielern dabei präsentiert, wobei die fünfte Geschichte erst nach dem Launch des Spiele veröffentlicht wird. Dabei handelt es sich aber zumindest um einen kostenfreien Inhalt.

In den Kriegsgeschichten rückt jeweils ein anderer Charakter in den Mittelpunkt. Erstmals wird der Spieler dabei auch in die Rolle eines deutschen Soldaten schlüpfen. Bei Entwicklung der Handlung griffen die Autoren des Spiels auf echte Briefe und Tagebucheinträge der Soldaten zurück, um auf diese Weise mehr Emotionalität zu schaffen. Dies wirkt sich auch auf das Spielerlebnis auch. Die Charaktere und ihre Geschichte sind emotional geschrieben und können den Spieler packen. Leider sind die Missionen selbst spielerisch nicht auf dem Niveau der Geschichte und fallen relativ eintönig aus.

Gemeinsam ins Gefecht

Wie so oft bei Battlefield ist auch in Battlefield 5 der Singleplayer-Modus vor allem ein netter Bonus. Der Fokus liegt natürlich wieder ganz klar auf dem Multiplayer. Auch hier kann das Spiel voll überzeugen. Zum Start gibt es acht abwechslungsreiche Maps sowie 37 Waffen und über 24 Fahrzeuge. Weitere Inhalte hat DICE bereits ankündigt. Ähnlich wie die fünfte Kriegsgeschichte sollen diese kostenfrei erscheinen. Jeder Käufer erhält also ohne Zusatzkosten vollen Zugriff auf alle geplanten Inhalte.

Rein spielerisch bleibt DICE mit Battlefield 5 dem vertrauten Konzept treu und nimmt nur leichte Anpassungen vor. Viel mehr ist allerdings auch gar nicht notwendig. Battlefield 5 spielt sich ähnlich packend wie seine Vorgänger und zieht einen schnell wieder in den Bann. Neuerungen wie Fortifications oder die Tatsache, dass nun alle Spieler in einem Squad sich gegenseitig wiederbeleben können, erweitern das Spiel auf sinnvolle Art und Weise.

Die Technik

Neben den spielerischen Dingen kann Battlefield 5 auch grafisch voll überzeugen. Kein Ego-Shooter sieht aktuell besser aus. Die Entwickler haben noch einmal gezeigt, was mit der Frostbite-Engine so alles möglich ist. Hinzu kommt die neue RTX-Technologie. Wer über die entsprechende Grafikkarte verfügt, bekommt nun noch mehr Details wie zum Beispiel Spiegelungen in Autos zu sehen. Spätestens dann sieht Battlefield 5 wie ein Hollywood-Blockbuster aus.

Neben dem PC ist das Spiel auch für Playstation 4 und Xbox One erschienen. Auf dem PC werden folgenden Hardware-Anforderungen vorausgesetzt:
Prozessor: AMD FX-8350 oder Core i5 6600K
Arbeitsspeicher: 8 GB RAM
Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 660 2 GB oder AMD Radeon HD 7850 2 GB
Festplatte: 50 Gigabyte Festplattenspeicher

StärkenSchwächen
Emotionale Geschichte Bisher nur zwei Fraktionen
Wunderschöne Grafik Singleplayer ohne Abwechslung
Sinnvolle Anpassungen am Multiplayer
Kostenfreie Zusatzinhalte (keine Kauf-DLCs)

Fazit zu Battlefield 5

Battlefield 5 ist nicht nur spielerisch wieder ein echtes Highlight, auch optisch kann das Spiel in allen Belangen überzeugen. Kein Ego-Shooter sieht aktuell schöner aus. Lediglich beim Singleplayer trübt das einfallslose Gameplay etwas die Stimmung.

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