Im Interview: Sängerin Tanja König aus Österreich über ihre Musik und den Dienst bei der Polizei Interview

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In Österreich ist sie schon etwas bekannt, auch dank ihrer Teilnahme an der Casting Show „X Factor“ auf Vox im Jahr 2012. Inzwischen probiert die junge Sängerin es selbst. Mit dem Projekt „TanjaK“ des Projektstudio „Stateline Recordz“ und Tanja König ist sie auf Youtube vertreten und hat auch schon ihr erstes professionelles Musikvideo dort veröffentlicht.



Bei der Castingshow „X Factor“, des deutschen Senders „VOX“ erreichte Tanja König das Bootcamp, die Runde der letzten 86 Teilnehmer. Sie hatte sich zuvor gegen 24.000 andere Castingteilnehmer durchgesetzt. Im Jahr 2013 beschloß die Sängerin gemeinsam mit dem Projektstudio Stateline Recordz dann ihr eigenes Projekt zu gründen. Ihr erstes eigenes Musikvideo „Tanja König – Living like a Melody“ hat inzwischen mehr als 10.000 Besucher auf ihrem Youtube Kanal gehabt. Im Dezember 2013 erschien dann das neuste Video der hübschen Sängerin, aus dem Burgenland, mit dem Titel „Tanja König – Stronger“.

Wir hatten die Gelegenheit die sympatische Hobbysängerin für ein kleines Interview zu gewinnen.

Seit wann gehst du deinem Hobby singen nach?
Ich singe schon seit meiner frühen Kindheit, meine damalige beste Freundin hat mich dazu gebracht. Sie hat gut gesungen, und ich war eigentlich ziemlich schlecht Ich habe aber weiter gemacht und mit der Zeit bekam ich immer mehr positives Feedback.

Kannst du dich noch an deinen ersten Auftritt erinnern?
Diese Freundin aus meiner Kindheit und ich, wir hatten einige Auftritte in der Kirche und als wir eine Band hatten, da waren wir ca. 10 Jahre alt, hatten wir einen Auftritt in der Schule. Sogar mit Background Tänzerinnen 😉 Aber der Auftritt, den ich als ersten Auftritt zähle, war dann mit 11 Jahren bei einem Gesangswettbewerb. Ich habe mit einer Freundin teilgenommen, ich habe Gitarre gespielt und wir haben gemeinsam „When you say nothing at all“ von Ronan Keating gesungen

Wie kam es zu deiner X-Factor Teilnahme?
Ich habe die erste Staffel von X-Factor im TV gesehen und wollte dann zum Casting der zweiten Staffel fahren, was ich dann aber nicht gemacht habe. Die dritte Staffel 2012 wollte ich mir dann nicht entgehen lassen und hab mich dann einfach angemeldet.

Wie war die Teilnahme für dich? Und würdest du es wieder machen?
X-Factor war eine tolle Erfahrung und es war aufregend, so weit zu kommen und so viele tolle Menschen kennen zu lernen. Wenn man so eine Show im TV sieht, kann man sich gar nicht vorstellen, was in einem Menschen vorgeht, der da mitmacht. Als ich vor der Jury „Make you feel my love“ sang und alle vier „X“ bekam, vor allem in der Reihenfolge, die ich mir gewünscht hatte, habe ich das gar nicht fassen können. Leider wurde mein Auftritt, wie so viele, nicht im TV ausgestrahlt, ich bin dann im Bootcamp unter den letzten ca. 86 Kandidaten rausgeflogen. Ich denke, ich würde wieder bei so einer Castingshow mitmachen, aber zum jetzigen Zeitpunkt eher nicht.

Wo trifft man dich in deiner Freizeit am ehesten an?
In meiner Freizeit treffe ich mich mit Freunden, geh gern ins Kino oder gut essen, ich liebe es, in der Therme zu entspannen, und ja ich schlafe sehr gern 🙂

Was für Pläne hast du für die Zukunft?
Ich glaube, es hat nicht viel Sinn, seine Zukunft zu planen. Ich habe immer geglaubt, mit 25 Jahren habe ich einen Mann und ein Kind Ich habe natürlich Ziele, vorallem musikalisch, aber ich nehm alles, so wie es kommt.

Tanja ist eigentlich hauptberuflich Polizistin und betreibt das singen nur als ein Hobby, um so beachtlicher ist da der bisherige Erfolg. Der Auftritt bei der Castingshow „X Factor“ brachte ihr dann auch die ein oder andere lustige Situation in ihrem Arbeitsalltag.

Du arbeitest bei der Polizei, schon mal im Dienst von einem Fan erkannt worden?
Als ich bei X-Factor teilnahm, stand das in zwei Zeitungen, da haben mich sehr oft Leute erkannt und gefragt. Das Lustigste war dann, als ein Junge, den ich zuvor wegen seinem Moped gestraft habe, gefragt hat, ob er ein Autogramm haben kann. 🙂 Seither werde ich zwar schon manchmal, aber eher selten, darauf angesprochen. Ich glaube, das ist auch gut so

Was hat dich dazu bewegt den Dienst bei der Polizei anzutreten?
Der Beruf an sich hat mich total interessiert, obwohl ich natürlich vor dem Eintritt nicht wusste, wie es sein wird. Ich bin sehr gerne Polizistin, es ist ein sehr abwechslungsreicher, interessanter und fordernder Job, man hat viele Möglichkeiten und ich habe tolle Kollegen.

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