Amazon Video: Borat Anschluss Moviefilm Entertainment

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Der kasachische Reporter Borat ist zurück. Nachdem Sasha Baron Cohen 2006 den Amerikanern schon einmal den Spiegel vor die Nase hielt, wagt er in der aktuell extrem aufgeladenen Atmosphäre die Rückkehr. In Borat Anschluss Moviefilm geht es dabei wieder gewohnt krude zur Sache.


Fremdscham und Momente, die sowohl extrem witzig sind als auch die Stirn runzeln lassen: Dies machte das Erfolgskonzept von Borat aus. Auch wenn die Fortsetzung Borat Anschluss Moviefilm 14 Jahre auf sich warten ließ, bleibt Sasha Baron Cohen dem Konzept weiterhin treu. Erneut trifft Cohen in seiner Rolle als fiktiver kasachischer Fernsehreporter auf reale Menschen und versucht, diese durch abgedrehte Situationen vorzuführen. Da Borat selbst nun allerdings weltweit bekannt ist, war Cohen bei Borat Anschluss Moviefilm auf Unterstützung angewiesen. Diese fand er in der 24-jährigen Maria Bakalova aus Bulgarien.

Für die Ehre Kasachstans

Auch wenn Borat Anschluss Moviefilm wieder reale Menschen und echte Situationen zeigt, gibt es auch in der Fortsetzung eine Art fiktive Rahmenhandlung. Diese setzt einige Jahre nach dem ersten Film an. Mit Borat brachte der gleichnamige kasachische Reporter einiges an Schande über sein Land, weshalb er nun im Gefängnis sitzt. Dort soll er eigentlich den Rest seines Lebens verbringen, doch dann wird er begnadigt.

Im Zuge seiner Begnadigung erhält Borat den Auftrag, den durch ihn entstanden Schaden wieder gut zu machen. Er soll erneut in das Land reisen, zu dem jeder Bewohner in Kasachstan aufblickt. In den USA angekommen, wird Borat jedoch sofort erkannt. Seine vorherigen Eskapaden sind allen noch in guter Erinnerung. Da es sich bei seinem Auftrag aber um eine Geheimmission handelt, entscheidet sich er sich dafür, in verschiedenen Verkleidungen durch das Land zu reisen. Verkompliziert wird die Sache dadurch, dass Borats Tochter ihm heimlich gefolgt ist und so sorgen schon bald zwei Kasachen für Chaos in den USA.

Borat schockt wieder Amerika

Mit Borat Anschluss Moviefilm macht Sascha Baron Cohen genau da weiter, wo er vor 14 Jahren aufgehört hat. Vor allem das Amerika des aktuellen Präsidenten Donald Trump befindet sich im Fokus des Darstellers. So komponiert Borat beispielsweise eine Anti-Obama-Hymne und spielt diese vor einem Trump-Publikum auf einer Country-Bühne. Zudem traf der Kasache auf mehrere Qanon-Verschwörer und ließ sich deren krude Weltanschauung vortragen.

Auch politische Veranstaltungen lässt sich Cohen bei der Fortsetzung nicht entgehen. Im Zuge der Dreharbeiten besuche er beispielsweise eine Wahlkampfveranstaltung des amerikanischen Vize-Präsidenten Mike Pence. Hier verkleidete sich Borat als Donald Trump und wirft sich seine Film-Tochter über die Schulter. Am Ende griff die Security ein und geleitete beide Darsteller aus dem Saal.

Ein besonders großer Coup gelang Darstellerin Maria Bakalova mit einem Interview von Trump-Anwalt Rudy Giuliani. Der ehemalige Bürgermeister von New York kommt in dem Gespräch alles andere als gut weg und zudem gibt es am Ende eine Szene, in der er sich scheinbar vor der jungen Frau in die Hose fasst. Das Medienecho rund um den Auftritt war entsprechend groß in den USA.

Grenzen überschreiten als Pflichtprogramm

Borat Anschluss Moviefilm bleibt sich auch in einem weiteren Bereich treu und dies ist das bewusste Überschreiten von Grenzen. Fremdscham und auch ein gewisser Ekel sind bei Borat nie besonders weit fern. Daher dürfte auch die Fortsetzung wieder nicht jeden Geschmack treffen. Wer sich ungern fremdschämt, sollte einen Bogen um den Film machen. Alle anderen finden Borat Anschluss Moviefilm seit dem 23. Oktober bei Amazon Prime Video.

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