Im Kino: The Purge 3: Election Year Entertainment

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The Purge ist zurück. Zum mittlerweile dritten Mal werden die Zuschauer Zeuge davon, wie in einem dystopischen Amerika in einer Nacht keine Gesetze gelten. The Purge 3: Election Year gibt sich zudem sehr gesellschaftskritisch.

Zwei Jahre nach den Geschehnissen von The Purge: Anarchy hat sich in den USA langsam Widerstand gegen das alljährliche Ereignis, bei dem alle Verbrechen für einen Tag nicht bestraft werden, entwickelt. Vor allem die Tatsache, dass der Purge oft nur die Schwachen und Armen trifft, ist ein wichtiges Argument der Gegenbewegung. Angeführt wird diese von Senatorin Roan. Sie hat den Tag im vergangenen Jahr nur knapp überlegt und arbeitet seitdem an der Abschaffung. In der Bevölkerung wächst dabei ihr Rückhalt und es scheint, dass sie auf einem guten Weg ist, eine Gesetzesänderung zu erwirken.

Noch ein Purge

Allerdings ist die Arbeit von Roan einer Reihe von hochrangigen Politikern ein Dorn im Auge. So wollen die gesetzlose Nacht behalten und sehen in dieser auch ihre Chance, die Senatorin loszuwerden. So steht die neue Purge-Nacht an, bevor Roan mit ihren Bemühungen Erfolg hat. Um ganz sicher zu gehen, dass die Senatorin den Tag nicht überlebt, wird sogar erstmals ein Gesetz außer Kraft gesetzt, das eigentlich hochrangige Politiker schützen soll. Roan ist damit offiziell zum Abschuss freigegeben. Nur wenn es ihr gelingt, die Nacht zu überstehen, hat ihre Initiative eine Chance auf Erfolg. Zum Glück kann sie sich auf den raubeinigen Leo Barnes bauen. Der Sicherheitschef tut alles dafür, um Roan vor möglichen Angreifern zu schützen.

The Purge 3: Election Year

The Purge 3: Election Year

Die dritte gesetzlose Nacht im Kino

Mit The Purge 3: Election Year kommt nun schon der dritte Film rund um das spannende Konzept des einen straffreien Tages im Jahr in die Kinos. Wie schon bei den beiden Vorgängern konnte die Produktion erneut Autor und Regisseur James DeMonaco gewinnen. Dieser schrieb wieder selbst die Vorlage für den Film und inszenierte The Purge 3 im Anschluss selbst. Passend zur aktuellen Lage des Landes stellt der dritte Teil nun den amerikanischen Wahlkampf in den Mittelpunkt. Ganz soweit wie die Menschen im Film sind die Amerikaner im realen Leben allerdings noch nicht, trotzdem fällt der Ton in The Purge 3 deutlich gesellschaftskritischer als in den Vorgängern aus.

The Purge 3: Election Year

The Purge 3: Election Year

Frank Grillo und Edwin Hodge kehren zurück

Ähnlich wie Regisseur James DeMonaco sind in The Purge 3 auch die Darsteller Frank Grillo und Edwin Hodge wieder mit dabei. Grillos Charakter Leo Barnes arbeitet in der Fortsetzung nun als Sicherheitschef und hat die Aufgabe, Senatorin Roan während der neuen Purge zu beschützen. Deren Rolle übernimmt Darstellerin Elizabeth Mitchell, die der einen oder andere Zuschauer aus Serien wie Lost oder Revolution kennen dürfte. In weiteren Rollen sind Mykelti Williamson, Joseph Julian Soria, Betty Gabriel und Terry Serpico zu sehen. Abgesehen von Grillo und Hodge gibt es also kein Wiedersehen mit bekannten Charakteren in The Purge 3.

The Purge 3: Election Year

„The Purge“ die erfolgreiche Kinoreihe

Die Purge-Reihe feierte erstmals 2013 Premiere. Damals spielte die Handlung noch in einem einzigen Haus, was auch einer der Gründe dafür war, dass der Film für lediglich drei Millionen Dollar gedreht werden konnte. An den Kinokassen spielte man allerdings fast 90 Millionen Dollar ein, sodass eine Fortsetzung nicht lang auf sich warten ließ. The Purge: Anarchy kam ein Jahr später in die Kinos und zeigte, wie es während der gesetzlosen Nacht auf den Straßen von Los Angeles zugeht. Mit einem Einspielergebnis von 111 Millionen erwies sich auch das Sequel als richtig profitabel. Für den dritten Teil ließen sich die Macher rund um Regisseur James DeMonaco dann etwas mehr Zeit. So dauerte es dieses Mal knapp zwei Jahre, bis The Purge 3 in den Kinos startet. In Deutschland läuft der Film ab dem 15. September.

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