Der Jeans Guide für Männer Mode & Styling

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Sie gehört zum Alltag wie kaum ein anderes Kleidungsstück und wird von Jung und Alt getragen. Besonders für Männer hat sich die Jeans zu der Hose überhaupt entwickelt und hängt praktisch in jedem Kleiderschrank.



Jeans kommen mittlerweile in so vielen Formen und Varianten, dass man als Mann schnell einmal den Überblick verlieren kann. Was einst als simple Arbeitshose anfing, ist heute praktisch eine eigene Modeindustrie. Die richtige Jeanshose für den eigenen Typ zu finden, ist dabei nicht immer ganz einfach. Gerade wer sich kaum für Mode interessiert, dürfte im Laden durchaus überrascht sein, was da so auf einen wartet. Hinzu kommt, dass Jeanshosen in vielen Fällen auch alles andere als günstig sind. Nach dem Kauf gilt es daher auch, auf die Reinigung und Pflege zu achten. Nicht selten wird bei den Pflegetipps aber deutlich übertrieben. Jeanspflege ist durchaus wichtig, lässt sich jedoch mit einigen Hinweisen vergleichsweise einfach realisieren.

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Die richtige Jeans für jede Angelegenheit

Bei der Suche nach den passenden Jeanshosen haben es Rapper, Hip Hopper und Männer, die sich der Szene zuzählen, vermutlich am einfachsten. Für sie kommen in der Regel nur die am Gesäß tief geschnittenen und sehr weiten Baggy Jeans infrage. Wer nicht ganz so weit gehen möchte, aber trotzdem Bequemlichkeit bevorzugt, der findet in Loose Fit Jeans eine Alternative. Diese sind deutlich weniger weit geschnitten, aber trotzdem noch bequem zu tragen.

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Die vermutlich am weitesten verbreitete Variante ist die Regular Fit Jeans. Diese liegt etwas enger am Körper, übertreibt es allerdings auch nicht. Auf diese Weise wird die Figur nicht übermäßig betont, was sie für viele Männer zur idealen Jeanshose macht. Deutlich enger kommen dagegen die Slim Fit Jeans daher. Diese liegen von oben bis unten eng am Körper und betonen so praktisch jede Stelle. Wer allerdings weder den Po noch die Beine für eine solche Jeanshose hat, der sollte lieber darauf verzichten und auf die weniger engen Varianten ausweichen.
Generell empfiehlt es sich, bei der Auswahl der Jeans den eigenen Körpertyp zu berücksichtigen. Nicht sehr große Männer sollten weite Jeanshosen möglichst vermeiden, da sie andernfalls noch kleiner wirken. Für große Männer gilt dagegen meist das Gegenteil. Hier sind zu enge Hosen selten eine gute Wahl, da sie einen wie ein Strich in der Landschaft wirken lassen. Wer auf der sicheren Seite sein will, sollte sich für den Kauf von Regular Fit entscheiden. Mit diesen kann man in der Regel nichts falsch machen.

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Reinigungs- und Pflegetipps

Ist der Jeanskauf schon eine schwierige Angelegenheit, kommt man bei der Jeanspflege beinah schon in den Bereich der Wissenschaft. Tipps und Tricks, mit denen man seine Jeans über Jahre perfekt in Schuss hält, gibt es praktisch wie Sand am mehr. Nicht selten widersprechen sich manche dabei sogar oder schließen sich gegenseitig aus. Natürlich kann man es mit der Pflege übertreiben, allerdings haben die meisten Männer vermutlich bessere Dinge zu tun als die wöchentliche Jeanspflege. Natürlich soll auch niemand abgehalten werden, der seine Jeans nur chemisch reinigen lassen möchte und auf die Waschmaschine eher verzichtet. Für die Otto-Normaljeansträger ist es in typischerweise jedoch ausreichend, wenn vernünftiges Jeans-Waschmittel gekauft wird. Dazu die Jeans vor dem Waschen einfach auf links drehen und die Maschine auf eine möglichst niedrige Temperatur einstellen. Mehr muss gar nicht sein.

Die Geschichte der Jeanshosen

Die Jeanshose ist mittlerweile schon über 140 Jahre alt und fand ihren Ursprung im Wilden Westen. Die Idee geht auf den deutschstämmigen Levi Strauss zurück, der im 19. Jahrhundert mit seiner Familie in die USA auswanderte. Während des Goldrausches betrieb Strauss in San Francisco einen eigenen Laden und verkaufte allerlei Waren an die Goldsucher. Alsbald musste er dabei feststellen, dass seine Kunden immer wieder nach strapazierfähigen Hosen fragten. Strauss sah eine Marktlücke und machte sich daran, genau diese zu schließen. Gemeinsam mit dem Schneider Jacob Davis schuf der Händler eine Hose aus blauem Denim und verstärkte die Nähte mit Nieten. Anschließend meldeten die beiden ein Patent an und begannen mit dem Verkauf. Die Jeans war geboren. Nach Europa kamen die beliebten Hosen übrigens erst mit dem 2. Weltkrieg. Amerikanische Soldaten trugen die Jeans und machten sie so europaweit bekannt. Nach und nach entwickelte sich das gute Stück dann von der Arbeitshose zur heute bekannten Alltags-Kleidung, die aus dem normalen Leben kaum noch wegzudenken ist.

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