Maserati Levante – Der SUV mit dem Dreizack Auto

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Mit dem neuen Levante steigt auch der italienische Autohersteller Maserati in das SUV-Geschäft ein. In das Modell setzt das Unternehmen große Hoffnungen. Bis zu 30.000 Stück möchte man innerhalb eines Jahres absetzen.

Auf den ersten Blick könnte man sich schon fragen, ob es auf dem ohnehin schon vollen SUV-Markt überhaupt noch Platz für ein weiteres Modell gibt. Allerdings ist gerade dieses Marktsegment für viele Autohersteller nach wie vor sehr ertragreich und so erscheint es mehr als nachvollziehbar, dass nun auch Maserati ein Stück des lukrativen Kuchens abhaben möchte. Dabei setzt der Autohersteller mit dem Maserati Levante auf eine Neuentwicklung, die sich auch wirklich sehen lassen kann. Mit dem SUV haben die Ingenieure des Unternehmens versucht, das Beste eines Sportwagens mit den Eigenschaften eines Geländewagens zu verbinden. Herausgekommen ist ein echtes Schmuckstück. Es ist sozusagen ein GranTurismo MC Stradale im SUV Format.

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Ein SUV der italienischen Art

Dass Maserati bei seiner Entwicklung das selbst gesteckte Ziel durchaus erreichen konnte, sieht man bereits, wenn man nur einen Blick auf das Äußere wirft. Der Levante sieht deutlich weniger klobig aus als vergleichbare Konkurrenz-Modelle und wirkt stattdessen sehr sportlich. Hierzu tragen unter anderem der vergleichsweise große Radstand und die außergewöhnliche Linienführung bei.
Trotz der Sportlastigkeit soll der Maserati Levante allerdings auch abseits der Straße seinen Mann stehen. Damit die Fahrt im Gelände kein vorzeitiges Ende findet, gibt es in dem SUV eine verstellbare Luftfederung. Diese bringt einige Einstellmöglichkeiten mit sich. So liegt der maximale Abstand zwischen den verschiedenen Optionen bei 75 Millimeter. Gerade im Off-Road-Modus wirkt sich dies sehr stark aus, bekommt man doch mehr Bodenfreiheit, sodass auch größere Unebenheiten kaum Probleme bereiten. Unabhängig vom Gelände selbst kann sich der Fahrer im Maserati Levante zudem über größtmöglichen Luxus freuen. Bei der Innenausstattung des SUVs arbeitet Maserati mit dem Herrenausstatter Ermenegildo Zegna zusammen. Als Ergebnis steht am Ende eine braune Lederoptik, die ganz klar einen italienischen Charm versprüht.

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Trotz Gewicht viel Tempo

In der Regel sollte schon ein Blick auf den Maserati Levante ausreichen, um sich vorstellen zu können, dass man es hier mit einem echten Schwergewicht zu tun hat. Schon ohne Gepäck und Fahrer bringt der SUV zwei Tonnen auf die Waage. Darüber hinaus lässt der Kofferraum bis zu 1600 Liter zusätzliches Gewicht zu, sodass man noch einmal richtig zuladen kann. Trotz des hohen Gewichtes muss sich der Maserati Levante geschwindigkeitstechnisch aber nicht verstecken. Der V6-Turbomotor kommt auf bis zu 430 PS und 580 Nm, was für eine ausreichend Antriebskraft sorgt. Als Spitzengeschwindigkeit gibt der Hersteller 264 Stundenkilometer an. Bei der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h soll der Levante genau 5,2 Sekunden benötigten. Darüber sorgt der SUV auch durch seine Geräuschkulisse dafür, dass man nicht vergisst, was für ein Auto man gerade fährt. Vor allem der Sportmodus macht akustisch richtig viel Spaß, dürfte bei dem einen oder anderen Nachbarn aber vermutlich nur bedingt gut ankommen.

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Plug-in-Hybrid schon angekündigt

Die Produktion des Maserati Levante ist im März angelaufen. Seit Mai liefert der Hersteller die Fahrzeuge aus. Wer sich für einen Levante interessiert, der muss mit einem Preis von mindestens 70.500 Euro rechnen. Für diese Summe gibt es den SUV in der V6-Diesel-Version mit 275 PS. Noch etwas teurer fällt der Maserati Levante als V6-Benziner aus. Hier beginnt der Preis bei 88.000 Euro. Bei beiden Preisen handelt es sich wohlgemerkt um Startsummen. Durch Extras und Sonderausstattungsmöglichkeiten ist nach oben noch viel finanzieller Spielraum. Mit einer positiven Bonitätsprüfung von Score Kompass ist allerdings auch eine Finanzierung des SUV möglich. Neben dem Diesel und dem Benzin soll in Zukunft zudem eine Hybrid-Version angeboten werden. Diese ist von Maserati bereits schon bestätigt. Die Markteinführung plant das Unternehmen für aber erst für 2018.

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