Im Kino: A Quiet Place Entertainment

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In einer Welt, in der jedes Geräusch den Tod bringen kann, kämpft eine Familie um ihr Überleben. Der Horrorfilm A Quiet Place ist einer der Überraschungserfolge des Jahres in den USA und läuft nun auch in den deutschen Kinos.

Die Zivilisation steht vor ihrem Ende. Nachdem eine mysteriöse Alienrasse die Erde überfallen hat, ist nichts mehr, wie es war. Die Menschen haben keine Chance gegen die monströsen Wesen und sind schon bald nur noch Beute. Jedes noch so kleine Geräusch sorgt dafür, dass man die Aufmerksamkeit der Aliens auf sich lenkt, was in der Regel mit dem Tod endet. Nur absolute Stille garantiert das Überleben.

Leben in Stille

Die Familie Abbott gehört zu den letzten Überlebenden der Erde. Um keine Aufmerksamkeit zu erregen, hat Vater Lee ihr Leben der Stille untergeordnet. Erste Priorität für die Abbotts ist es immer, ja kein Geräusch zu machen. Aus diesem Grund findet auch jegliche Kommunikation in Zeichensprache statt.

Left to right: John Krasinski and Noah Jupe in A QUIET PLACE, from Paramount Pictures.

Am 89. Tag, nachdem die Aliens auf die Erde gekommen sind, ist die Familie auf der Suche nach Vorräten in einem Supermarkt unterwegs. Hier entdeckt der Sohn Beau ein batteriebetriebenes Spielzeug, das er prompt an sich nimmt. Sein Vater zwingt ihn zwar, die Batterien zu entfernen, doch Beau setzt sie unbemerkt wieder ein. Als er das geräuschvolle Spielzeug nach draußen trägt, nimmt ein tragische Schicksal seinen Lauf.

Regieerfolg für John Krasinski

Darsteller John Krasinski machte sich vor allem in Komödien wie der Sitcom The Office, der amerikanischen Version von Stromberg, einen Namen. Als Regisseur war er noch nicht groß aktiv, bis ihm schließlich das Drehbuch zu A Quiet Place in die Hände fiel. Das Skript von Bryan Woods und Scott Beck begeisterte Krasinski sofort und weckte in ihm den Wunsch, den Film selbst zu inszenieren. Er überarbeitete das Drehbuch und besetzte sich auch gleich selbst für die Hauptrolle, was ihn aber nicht davon abhielt, trotzdem auf dem Regiestuhl Platz zu nehmen.

Für eine Darstellerin für die Mutter Evelyn musste Krasinski nicht lange suchen. Er besetzte die Rolle kurzerhand mit Emily Blunt, mit der er auch im echten Leben verheiratet ist und zwei Kinder hat. Blunt hatte das Drehbuch zum Film gelesen und war so begeistert, dass sie ihren Mann nach der Rolle der Evelyn fragte. Es ist der erste gemeinsame Leinwandauftritt des Ehepaars.

Darüber hinaus verpflichtete der Regisseur die Jungdarsteller Noah Jupe und Millicent Simmonds für A Quiet Place. Besonders Simmonds war eine außergewöhnliche Wahl. Die junge Darstellerin ist seit ihrem ersten Lebensjahr taub und spielte auch im Film ein taubes Mädchen.

Überraschungserfolg in den USA

A Quiet Place erwies sich in den USA als ein echter Überraschungserfolg. Nach zwei Wochen in den amerikanischen Kinos konnte der Film beinah 100 Millionen Dollar einspielen. Insgesamt steht das Werk mittlerweile bei über 150 Millionen Dollar. Dies ist besonders beachtenswert, wenn man bedenkt, dass der Film lediglich 17 Millionen Dollar gekostet hat.

In Deutschland lief A Quiet Place eine Woche nach dem amerikanischen Kinostart an. In den Kinos ist der Horrorfilm seit dem 12. April zu sehen.

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