Im Kino: Alien: Covenant Entertainment

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Ridley Scott ist zurück: Nachdem er bereits mit Prometheus einen ersten Vorläufer zu seinem Klassiker Alien in die Kinos brachte, folgt nun mit Alien: Covenant ein weiteres Prequel. Geht es nach dem Regisseur, ist dies allerdings nur der Auftakt.

Das Raumschiff Covenant befindet sich auf einer außergewöhnlichen Mission. Als Kolonisationsschiff soll die Crew nicht nur einen fernen Planeten erreichen, sondern auf diesem auch gleich noch eine neue menschliche Siedlung errichten. Unterstützt werden die Menschen dabei auch von einem Androiden, der auf den Namen Walter hört.

Kein Paradies

Als die Crew ihr Ziel erreicht, spricht vieles zunächst dafür, dass sie auf dem perfekten Planeten gelandet sind. Ihre neue Heimat kommt den Kolonisten rund um die Terraforming-Spezialistin Daniels schon beinah wie ein Paradies vor. Doch schon bald beginnt die Fassade, zu bröckeln. Die Menschen müssen erkennen, dass es zwar Pflanzen auf dem Planeten gibt, jedoch scheinen keine Tiere oder sonstige Formen des Lebens vorhanden zu sein.

Die letztere Annahme stellt allerdings schnell als großer Fehler heraus. Die Crew wird plötzlich von blitzschnellen und Säure-spritzende Wesen angegriffen. Diese erweisen sich bald für mehr als ein Mitglied der Covenant als tödlich. Die Aliens sind allerdings nicht die einzigen Bewohner des Planeten. Auch der Android David befindet sich vor Ort. Er ist der letzte Überlebende der Prometheus-Mission, die vor einigen Jahren versuchte, die Herkunft der Menschen zu erkunden. Die Mitglieder der Covenant-Crew können sich allerdings nicht sicher sein, ob David ein Verbündeter oder in Wahrheit ein Feind ist.

Fortsetzung und Prequel in einem

Mit Promtheus kehrte Ridley Scott im Jahr 2012 zu seinen Wurzeln zurück und inszenierte eine Art Prequel zu seinem 80er Kinoerfolg Alien. Nachdem der Regisseur sich nach der Inszenierung des Klassikers aus dem Franchise zurückgezogen hatte, ist er nun wieder vollkommen involviert. Die eigentliche geplante Fortsetzung zu Prometheus entwickelte sich im Laufe der Zeit zu Alien: Covenant. Anstatt sich weiter auf die Geschichte der Konstrukteure zu fokussieren, geht es in dem Film nun wieder um das, was das Franchise so berühmt gemacht hat: Die furchterregenden Aliens.

Allerdings können sich die Fans in der Fortsetzung auf ein doppeltes Wiedersehen freuen. Sowohl Michael Fassbender als auch Noomi Rapace nehmen ihre Rollen aus dem Vorgänger wieder auf. Fassbender spielt in Alien: Covenant sogar eine Doppelrolle und schlüpft nicht nur erneut in den Droiden David, sondern auch dessen Nachfolger Walter. Darüber hinaus umfasst der Cast auch eine Reihe von neuen Darstellern, zu denen Katherine Waterston, Billy Crudup, Danny McBride und Demián Bichir gehören.

Weitere Filme in Planung

Sollte sich Alien: Covenant an den Kinokassen als Erfolg erweisen, können sich die Alien-Fans schon bald auf weiteren Nachschub freuen. Ridley Scott selbst hat nach eigenen Aussagen bereits drei weitere Filme geplant. Unter anderem möchte der Regisseur wohl eine Fortsetzung zu Alien: Covenant machen, deren Ende dann direkt zum ersten Alien führt. Auch ein Film, der zwischen Prometheus und Covenant spielt, ist im Bereich des Möglichen.

Bevor es aber soweit ist, startet aber erst einmal Alien: Covenant in den deutschen Kinos. Los geht es ab dem 18. Mai.

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