Mit der digitalen Spiegelreflexkamera wird fast jeder zum guten Fotografen Technik

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Die Zeiten, in denen nur Profi-Fotografen tolle Fotos machen konnten, gehören der Vergangenheit an. Durch die fortschreitende Technik und die zunehmend günstiger werdenden Preise kann sich heute praktisch jeder eine professionelle Foto-Ausrüstung leisten.



Es dürfte vermutlich nur wenige technische Bereiche geben, die sich in den vergangenen Jahren so stark entwickelt haben, wie die Kameratechnik. Heute machen oftmals Handykameras schon bessere Bilder als Fotoapparate, die vor 10 oder 15 Jahren noch mehrere Tausend Euro gekostet haben. Besonders stark von dieser Entwicklung betroffen sind digitale Spiegelreflexkameras. Galt die Technik um die Jahrtausendwende noch so teuer, dass sie praktisch nur für Profis erschwinglich war, sind die Preise mittlerweile sehr stark gefallen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man eine Spiegelreflexkamera nun geschenkt bekommt. Auch heute müssen Fotografen bei einem Kauf noch einige Hundert Euro investieren. Trotzdem stehen die Preise und die technische Ausstattung, die es für das Geld gibt, in keinem Verhältnis zu denen vor einigen Jahren. Selbst Filmer greifen nicht selten auf die Möglichkeiten einer guten digitalen Spiegelreflexkamera zurück. Das Preis-Leistungsverhältnis ist in der Regel so gut, dass sie eine Videokamera aussticht. Dass man zudem auch noch richtig gute Fotos machen kann, ist für Filmer ein zusätzlicher Kaufanreiz.

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Bild: Tom Heinze/Flickr

Nach kurzer Eingewöhnung zum Top-Fotograf

Die digitale Spiegelreflexkamera erfreut sich aktuell nicht ohne Grund einer so großen Beliebtheit. Im Vergleich zu einer Kompaktkamera arbeiten sie erheblich schneller. Die Auslöseverzögerung ist geringer und die Geräte haben in der Regel eine sehr kurze Bereitschaftszeit zwischen zwei Aufnahmen. Dazu kommt die sehr gute Bildqualität. Aufgrund der hohen Lichtsensoren von digitalen Spiegelreflexkameras haben die Fotos in der Regel nur ein sehr geringes Bildrauschen. Selbst bei hoher Lichtempfindlichkeit gibt es meist nur sehr wenige Probleme.

Der größte Vorteil einer digitalen Spiegelreflexkamera ist jedoch die flexible Einsatzmöglichkeit. Die Objektive der Kameras lassen sich in der Regel schnell und einfach austauschen, sodass man das Gerät immer an die jeweilige Situation anpassen kann. Allerdings können Objektive auch sehr schnell ins Geld gehen. Gerade wer viele Objektive kauft, muss noch einmal deutlich mehr Geld investieren. Hinzu kommt, dass der Fotograf nach dem Kauf meist auf eine Marke festgelegt ist. Ein Objektiv funktioniert in der Regel nur mit einem Gerät des entsprechenden Herstellers. Wechselt man bei einem Neukauf den Anbieter, müssen auch neue Objektive gekauft werden.

Für Anfänger kommt zudem der Punkt hinzu, dass eine digitale Spiegelreflexkamera durchaus etwas Eingewöhnungszeit benötigt. Gerade als Neuling muss man sich erst einmal mit den verschiedenen Möglichkeiten vertraut machen. Zwar lassen sich gute Bilder auch mit dem Automatikmodus schießen, jedoch ist dies in etwa so, als würde man mit angezogener Handbremse fahren. Wer wirkliche Profi-Bilder schießen möchte, sollte die entsprechende Einarbeitungszeit einberechnen.

Gute Modelle für jeden Geldbeutel

Trotz immer günstiger werdender Preise sind digitale Spiegelreflexkameras auch heute noch alles andere als billig. Ein gutes Einsteigermodell stellt beispielsweise die Canon EOS 1200D. Die digitale Spiegelreflexkamera gibt es bereits schon für unter 400 Euro, was sie zu einem echten Schnäppchen macht. Allerdings ist das Modell vor allem ein Gerät für Einsteiger beziehungsweise Anfänger. Diese erhalten nicht nur eine günstige Kamera, sondern dürften sich auch über die einfache Bedienung freuen. Auch die Bildqualität ist für den Preis richtig gut, sodass Neulinge mit dem Kauf nicht viel falsch machen können. Profis dürften sich jedoch an der vergleichsweise langsamen Arbeitsgeschwindigkeit stören. Auch das Display ist alles andere als zeitgemäß und wird erfahrene Fotografen abschrecken.
Eine digitale Spiegelreflexkamera, die sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene anspricht, ist die Canon EOS 600D. Für den Kauf muss man jedoch mindestens 550 Euro ausgeben. Noch teurer wird es, wenn ein paar zusätzliche Objekte zur Ausstattung gehören sollen. Dafür handelt es sich bei der 600D aber um eine Kamera, die sowohl bei der Bildqualität als auch bei der Ausstattung überzeugen kann. Fotografen werden sich beispielsweise über den ausklappbaren und drehbaren Bildschirm freuen. Mit diesem lassen sich Schnappschüsse schnell überprüfen und so weiß selbst ein Laie sofort, ob die Aufnahme etwas geworden ist.

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Auch für extremen Einsatz geeignet. Bild: Tyrosize

Die eigenen Bilder als Buch

Hat man sich erst einmal für eine digitale Spiegelreflexkamera entschieden, dann kann das Abenteuer Fotografie beginnen. Bereits nach kurzer Zeit wird man sich schon über die ersten tollen Aufnahmen freuen können. Diese gilt es dann, natürlich auch dementsprechend zu präsentieren. Für die Präsentation bieten sich beispielsweise eigene Fotobücher an. Durch das Internet gestaltet sich die Erstellung eines Fotobuches heute so einfach wie nie zuvor. Mit nur ein paar wenigen Handgriffen lässt sich bequem ein eigenes Fotobuch erstellen, in welchem sich alle lieb gewonnen Schnappschüsse und Urlaubsaufnahmen befinden. Mit der entsprechenden Kamera wird ein solcher Bildband zu einem echten Highlight.

Titelbild: Fanor/Flickr

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