Tesla Model 3 – Das Elektroauto der Zukunft? Auto

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Das Tesla Model 3 ist endlich im Handel. Rund eineinhalb Jahren nach der Ankündigung wurden die ersten Modelle des neuen Elektroautos Ende Juli ausgeliefert. Interessenten müssen sich jedoch trotzdem weiter gedulden. Die Warteliste hat eine beachtliche Länge.

In gewisser Weise hat sich Tesla in den vergangenen Jahren zum Apple der Autoindustrie entwickelt. Wenn der Hersteller von Elektroautos ein neues Modell ankündigt, dann stehen die Fans sofort Schlange. So auch bei der Ankündigung des Tesla Model 3, bei dem im März 2016 erstmals Menschen vor einem Autohaus übernachteten, um sich auf die Vorbestellerliste eintragen zu können. Zu dem Zeitpunkt war wohlgemerkt kaum etwas von dem Eletrowagen bekannt.

Fast eineinhalb Jahre später hat Tesla nun tatsächlich mit der Auslieferung begonnen. Die ersten 30 Modelle wurden an ihre Besitzer übergeben. Jetzt soll die Produktion in den kommenden Monaten hochfahren. Dies ist auch dringend notwendig. Über 400.000 Bestellungen gibt es aktuell für das Tesla Model 3. Dementsprechend lang ist auch die Warteliste. Wer sich heute für einen Kauf entscheidet, kann in einem Jahr mit der Auslieferung rechnen.

Unter 6 Sekunden auf Tempo 100

Das Tesla Modell 3 soll die Marke des Elektroautos kompatibel für den Massenmarkt machen. Mit einer Summe von 35.000 Dollar liegt der Startpreis nur knapp über dem, was man in den USA typischerweise für einen Neuwagen bezahlt. Trotz massenkompatiblem Preis möchte man jedoch nicht auf die für Tesla-typischen Merkmale verzichten.

Geschwindigkeitstechnisch muss sich das Modell 3 definitiv nicht vor Benzinern verstecken. Die 100 Stundenkilometer erreicht der Wagen in unter sechs Sekunden. Bei der Höchstgeschwindigkeit ist bei 209 Kilometern pro Stunde Schluss, wer sich für eine stärkere Batterie entscheidet, kann bis auf 225 Stundenkilometer beschleunigen.

Die Batterie bestimmt zudem die Reichweite des Tesla Modell 3. In der Standardausführung sind dies 345 Kilometer. Auch hier hilft eine stärkere Batterie weiter und erhöht die Reichweite auf 500 Kilometer. Eine Neuerung gibt es zudem beim Nachladen. Während bei den Modellen S und X das Laden an den Tesla Stromtankstellen im Kaufpreis inbegriffen ist, müssen Besitzer des Modell 3 fortan für den Strom zahlen.

Variable Ausstattungsmöglichkeiten

Neben dem elektrischen Antrieb ist das Tesla Modell 3 auch mit dem für den Hersteller typischen Autopilot-Modus ausgestattet. Alle Fahrzeuge verfügen über acht Kameras und zahlreiche Sensoren. Zum Verkaufsstart ist die Autofahrfunktion jedoch noch nicht aktiviert. Es gibt zunächst einmal nur Fahrassistenz-Funktionen. Der Autopilot soll nachträglich per Update kommen und autonomes Fahren ermöglichen. Die Funktionen sind jedoch nicht im normalen Kaufpreis enthalten. Die Fahrassistenz kostet 5000 Dollar mehr, der Autopilot noch einmal weitere 3000 Dollar.

Generell bietet das Modell 3 einige Zusatzfunktionen, durch denen sich der Preis am Ende fast verdoppeln lässt. Wer beispielsweise eine andere Farbe außer Schwarz haben möchte, zahlt zusätzlich 1000 Dollar. Ein Premium-Ausstattungspaket gibt es für 5000 Euro. Zudem muss man auch für die schon angesprochene bessere Batterie einen Aufschlag zahlen. Alle angebotenen Extras lassen den Preis auf rund 60.000 Dollar steigen.

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