Im Kino: Codename U.N.C.L.E. Entertainment

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Wenn ein russischer Agent und ein amerikanischer Top-Spion inmitten des Kalten Krieges zusammenarbeiten müssen, sind Spannung und Spaß vorprogrammiert. Mit Codename U.N.C.L.E. bekommt die klassische Agentenserie Solo für O.N.C.E.L. einen neuen Anstrich verpasst und startet nun in den deutschen Kinos.



Anfang der 60er Jahre ist der Kalte Krieg in Europa im vollen Gange. Die UdSSR und die Vereinigten Staaten bekämpfen sich dabei vor allem auf geheimdienstlicher Ebene. Top-Spion der Amerikaner ist in dieser Zeit der gut aussehende CIA-Agent Napoleon Solo. Ihm gegenüber steht auf russischer Seite der KGB-Spion Illya Kuryakin. Als beide Geheimdienste einem international agierenden Verbrechersyndikat auf die Spur kommen, wird eine Zusammenarbeit der Länder beschlossen. Solo und Kuryakin werden dazu auserkoren, Licht in das Dunkle zu bringen und das Syndikat zu stoppen. Die Geheimorganisation scheint ihre Herkunft noch aus der Nazi-Zeit zu haben und bedroht mit einer Atomwaffe den Frieden sowohl der Vereinigten Staaten als auch der Sowjetunion.

Codename U.N.C.L.E. – Eine Zusammenarbeit mit Hindernissen

Auch wenn die Bedrohung ein Problem für die ganze Welt werden kann, schmeckt die neue Partnerschaft den beiden Agenten zu Beginn von Codename U.N.C.L.E. überhaupt nicht. Es treffen praktisch zwei unterschiedliche Welten aufeinander und immer wieder kollidieren gegensätzliche Weltanschauungen. Zudem kommt mit Gaby Teller, der Tochter eines verschwundenen deutschen Wissenschaftlers, ein weiterer Unruheherd zu der ohnehin schon brenzligen Situation. Dummerweise ist allerdings nur Gaby in der Lage, die beiden Agenten in die Organisation einzuschleusen. Dazu müssen Solo und Kuryakin sie allerdings erst einmal ausfindig machen. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

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TV-Remake auf der großen Leinwand/h2>
Mit Codename U.N.C.L.E. schafft es eine weitere spannende Agentenserie aus den 60er Jahren als Remake auf die große Leinwand. In Deutschland unter dem Titel Solo für O.N.C.E.L. erschienen, kam das Format auf insgesamt 104 Folgen und lief über vier Jahre im Fernsehen. Im Gegensatz zum Inhalt der Serie handelte es sich bei der Produktion jedoch nicht um eine Zusammenarbeit zwischen Hollywood und Moskau, sondern um eine rein amerikanische Serie.

In der Neufassung haben die Macher die ursprünglichen Charaktere behalten, sie jedoch mit Superman Henry Cavill und Armie Hammer neu besetzt. In weiteren Rollen sind Alicia Vikander, Elizabeth Debicki, Jared Harris und Hugh Grant zu sehen.
Für die Regie des Films zeichnete sich Guy Ritchie verantwortlich. Dieser scheint nun endgültig in der Liga der erfolgreichen Hollywood-Regisseure angekommen zu sein. Nachdem er zu Beginn mit Filmen wie Snatch auf sich aufmerksam machte, folgten später erste Großproduktionen wie die beiden Sherlock-Holmes-Filme mit Robert Downey Jr. In Codename U.N.C.L.E. übernahm der Regisseur zudem nicht nur für die Inszenierung, sondern war auch für das Drehbuch verantwortlich. Rein finanziell standen ihm für das Projekt rund 75 Millionen Dollar zur Verfügung, um die neue Version von Solo für O.N.C.E.L. in die Kinos zu bringen. In Deutschland startet der Codename U.N.C.L.E. am 12. August.

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