Im Kino: Rogue One – A Star Wars Story Entertainment

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Mit Rogue One: A Star Wars Story steht das nächste Kapitel aus dem Star-Wars-Universum in den Startlöchern. Der Film überbrückt die Lücke zwischen Episode III und IV und erzählt, wie die Rebellion an die Pläne des Todessterns gelangen konnte.

Körperverletzung, Diebstahl und die Fälschung imperialer Dokumente. Jyn Erso hat trotz ihrer jungen Jahre vergleichsweise wenig ausgelassen, was einen in der Zeit des Imperiums ins Gefängnis bringen kann. Die junge Frau muss sich seit ihrem 15. Lebensjahr allein herumschlagen und ist daher durchaus in der Lage, sich zu wehren.

Ihre Fähigkeiten aber auch ihr Vater sind am Ende die Dinge, die Jyn auf dem Radar der Rebellion erscheinen lassen. Der Widerstand gegen das Imperium steht vor einem der wichtigsten Kämpfe überhaupt und Jyn ist genau die richtige Person für die Mission.

Eine tödliche Mission

Wie sich herausstellt, steht das Imperium kurz vor der Fertigstellung einer wichtigen Waffe. Ist der Todesstern einmal betriebsbereit, dann gibt es aus Sicht der Rebellen nur wenige Dinge, die ihn aufhalten könnten. Um eine Schwachstelle zu finden, hat die Rebellion eine Infiltration geplant. Eine kleine Gruppe von Agenten soll die Pläne des Todessterns stehlen und so einen Gegenschlag ermöglichen. Jyn ist genau die Richtige für diesen Job. Neben ihren Fähigkeiten könnte ihr eventuell auch ihr Vater weiterhelfen. Diese wurde vor vielen Jahren gekidnappt, um den Superlaser der Waffe zu entwerfen.

Eine Mission, wie sie die Rebellen planen, ist jedoch ohne Zweifel ein Himmelfahrtskommando. Schließlich muss sich das Team mit einem tödlichen Feind auseinandersetzen. Der imperiale Militärdirektor Krennic will den Todesstern am liebsten sofort zum Einsatz bringen und möglichst schnell die Feinde des Imperiums ausradieren. Dummerweise ist sein Vorgesetzter anderer Meinung. Diese möchte die Waffe zunächst testen. Eine Befehlsmissachtung kann sich Krennic nicht erlauben, schließlich handelt es sich bei seinem Vorgesetzten um einen gewissen Darth Vader.

Von Godzilla zu Darth Vader

Mit der Regie von Rogue One: A Star Wars Story erfüllt sich Regisseur Gareth Edwards einen Kindheitstraum. Wie so viele Regisseure, die in den kommenden Jahren die neuen Abenteuer im Star-Wars-Universum inszenieren werden, träumte er schon als kleines Kind davon, einmal in Star Wars involviert zu sein. Zum Glück kennt er sich mit der Modernisierung bekannter Stoffe schon aus. Zuletzt inszenierte Edwards auch das Remake von Godzilla.

Darstellerisch hat Rogue One ebenfalls einiges zu bieten. Die Hauptrolle der Jyn Erso übernimmt die Oscar-Nominierte Felicity Jones. An ihrer Seite sind Diego Luna, Ben Mendelsohn, Donnie Yen, Mads Mikkelsen, Jiang Wen und Forest Whitaker zu sehen. Dazu kommt Alan Tudyk, der in der englischen Originalfassung den Androiden K-2S0 spricht.

Große Nachdrehs sorgen für den letzten Schliff

Mit Rogue One klärt Lucasfilm die bisher offene Frage, wie die Rebellen vor dem Beginn von Star Wars: Episode IV an die Pläne des Todessterns gelangen konnten. Damit der Film auch den Ansprüchen der Fans gerecht wird, fanden umfangreiche Dreharbeiten statt. Unter anderem gab es im Sommer noch einmal einen großen Nachdreh, bei dem wohl große Teile des Endes von Rogue One neu gefilmt wurden.

Laut Regisseur Gareth Edward waren diese ein Resultat der großen Unterstützung, die man durch den Mutterkonzern Disney erhalten hatte. Plötzlich hatte man noch mehr Möglichkeiten als zuvor, was den Dreh noch umfangreicher machte. Das fertige Endergebnis können sich die Fans endlich auch in den Kino anschauen. Rogue One: A Star Wars Story startet am 15. Dezember in Deutschland.

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