Im Interview: Sophia die 98.8 KISS FM Radiomoderatorin aus Berlin über Playboy und Afghanistan Interview

Interview 1

Viele Berliner kennen ihre Stimme und spätestens seit ihrem Playboy Shooting auch ihr Aussehen – wir reden von der Radiomoderatorin Sophia von 98.8 KISS FM. 



Die hübsche Berlinerin moderiert jeden Nachmittag mit ihrem Kollegen Basty die Radio-Sendung „Basty am Nachmittag“ (14 bis 18 Uhr) auf KISS FM Berlin. Während des Besuch bei der Bundeswehr kam uns die Idee eines Interviews mit Sophia – immerhin sieht man nicht oft eine Frau aus dem Playboy in einem so gefährlichem Gebiet wie Afghanistan, das weckte unser Interesse.

Du arbeitest bei 98.8 KISS FM als Radiomoderatorin. War Radiomoderatorin dein Traumberuf und wie kamst du zu 98.8 KISS FM?
Eigentlich nicht, als kleines Mädchen wollte ich immer Polizistin, Action-Schauspielerin oder Friseurin werden. Das änderte sich in der Pubertät und ich wollte „irgendwas mit Medien“ machen. Durch das Schicksal und eine verpasste S-Bahn habe ich dann bei 98.8 KISS FM ein Praktikum beginnen können und wurde direkt übernommen.

Was war deine Motivation für eure Afghanistan Aktion?
Mein Chef hatte mich Ende 2012 mal gefragt, ob ich mir vorstellen könnte aus dem Bundeswehrlager aus Afghanistan zu senden – und ich habe sofort ja gesagt! Ich liebe es zum einem zu reisen und die Ecken der Welt zu entdecken. Und welcher Zivilist hat schon die Möglichkeit die Arbeit der Bundeswehr vor Ort im Krisengebiet zu erfahren und beurteilen zu können?! Zum anderen bin ich ein großer Fan von sogenannten „Stunts“: wir Radiomenschen meinen damit OnAir-Aktionen, die außerhalb des üblichen Wirkungskreis geschehen – in diesem Fall das Senden aus Camp Marmal bei Masar-e Sharif.
Vor Ort hatten wir die Möglichkeit direkt im lagereigenen Sendestudio des Bundeswehrlagers „Radio Andernach“ zu moderieren und für Berlin und DAB+ senden zu können.

Gibt es große Unterschiede der Arbeit von Radio Andernach zu 98.8 KISS FM in Deutschland?
Was die Produktion vor Ort betrifft auf jeden Fall, denn die Jungs von „Radio Andernach“ haben ein eigenes Sendehaus im Camp Marmal – davon können wir mit unseren Studio in Berlin nur träumen! Jedoch gibt es direkt vor Ort nur drei feste Mitarbeiter: zwei Moderatoren und Redakteure, sowie einen Techniker. Und dieses doch eher kleine Team leistet großartige Arbeit, die mich echt beeindruckt hat! Der Großteil der Arbeit von „Radio Andernach“ wird im deutschen Hauptstudio in Mayen übernommen.

 

Wie war die Resonanz der Soldaten vor Ort? Und die der Zuhörer in Deutschland?
Unsere Hörer haben auf unseren „Auslandseinsatz“ im Voraus recht positiv reagiert und wurde in meinen Augen mit unseren Shows aus Afghanisten nicht nur gut unterhalten, sondern vor allem umfangreich informiert. Auch im Nachgang erhalten wir viele Nachrichten von Hörern, die uns Lob zukommen lassen. Aber auch genauso viele Nachrichten von Soldaten oder ehemaligen Kameraden, die sich für den Support durch uns bedanken, erreichen uns. Sowas freut einen Moderator natürlich besonders, da man ja doch eher selten direktes Feedback von seinem „Publikum“ erhält.
Die Reaktionen der Soldaten im Camp Marmal war durch die Bank weg positiv und wohlwollend. Wir wurden großartig empfangen, betreut und viele Berliner Kameraden haben sich sehr darüber gefreut, dass ein Stück ihres Alltags aus Berlin ins Lager gekommen ist und für ein bisschen Abwechselung gesorgt hat.

Was wird dir von deinem Afghanistan Besuch besonders in Erinnerung bleiben?
In den wenigen Tagen vor Ort haben ich so unglaublich viele Eindrücke gesammelt, Erfahrungen gemacht und Neues erlebt, dass ich sicherlich noch einige Wochen brauchen werde um das alles verarbeiten zu können. Aber eine Situation werde ich wohl immer wieder vor meinem innere Auge sehen: der Berliner Soldat Patrick war in unserer Sendung zu Gast für ein kleines Interview, in dem er von seiner Arbeit vor Ort sowie der Sehnsucht nach seiner Familie erzählte. Als die Mikrofone dann wieder aus waren, sagte er zu uns, dass er zwar großer Fan ist, jedoch kein Foto mit uns oder Autogramm möchte – denn er trägt unseren Besuch, den Support im Herzen und das würde ihm über seine letzten Wochen im Camp hinweg helfen. Nach diesem Worten war ich wirklich baff und den Tränen nahe!

>> Mehr von Sophia und Basty und ihrem Afghanistan Besuch könnt ihr hier lesen

Nicht nur mit ihrem Besuch in Afghanistan hat Sophia von sich reden gemacht. In der Mai Ausgabe des Playboy könnte man die hübsche Moderatorin nackt bewundern. Das Shooting mit dem Playboy konnte aufzeigen, dass Sophia nicht nur eine sehr schöne Stimme hat, sondern auch optisch in die Kategorie Traumfrau passt.

Du bist zusammen mit fünf anderen Moderatorinnen im Playboy zu sehen, wie kam es dazu?
Der Playboy plante das Thema „Deutschlands Schönste Radiomoderatorinnen“ und sie haben glücklicherweise auch mich für diese Produktion angefragt. Ich habe mich tierisch über dieses Angebot gefreut!

Was sagte dein Mann dazu als du ihm davon erzählt hast? Und was deine Familie?
Eigentlich wollte ich meinem Mann bis zum Shootingtag nichts davon erzählen und ihn danit überraschen – doch ich konnte es einfach nicht für mich behalten. Er war wirklich begeistert davon und hat sich sehr für mich gefreut. Obwohl ich etwas Bauchschmerzen hatte wegen meiner Oma und einer möglichen Enterbung, hat meine Familie die ganze Geschichte super aufgenommen und ist sogar stolz auf mich.

Wie lief das Shooting ab?
Eins vorweg: ich habe keine meine Radiokolleginnin persönlich beim Shooting kennen gelernt, da wir alle an einzelenen Tagen geshootet wurden. Vor meinem „großen Tag“ im Januar 2013 war ich natüröich total aufgeregt und hatte Zweifel, ob ich mich denn überhaupt vor Fremden nackt bewegen könnte. Doch das Playboy-Team und auch mein Fotograf Florian Lohmann haben mir einen tolles Gefühl gegeben und nach wenigen Minute war jeder Zweifel und jede Scham bei mir verschwunden. Wir haben insgesamt sieben unterschiedliche Posen fotografiert und lustigerweise ist sogar ein sponatnes Foto während der Produktionspause in der Mai-Ausgabe des Playboys verwendet worden.

Bald ist das Jahr zu Ende, gibt es Dinge die du 2014 unbedingt in Angriff nehmen willst?
Das Jahr 2013 war das wohl ereignisreichste meines Lebens: ich habe zusammen mit meinem Kollegen Basty einen Moderations-Rekord mit „98,8 Stunden wach“ aufgestellt, war auf dem Cover des Playboy und habe aus Afghanistan gesendet. Wirklich schwer zu toppen, oder?! Schon, aber ich werde auch 2014 wieder Gas geben: mein erstes Vorhaben ist die Berliner Bodybuilding-Meisterschaft, bei der ich in der Bikini-Klasse antreten und natürlich gewinnen möchte!

Wo findet man dich wenn du nicht gerade hinter dem Mikrofon stehst?
Wenn ich nicht hinter dem Mikro stehe, dann sitze ich als Senior Editor in der Redaktion. Und wenn ich doch mal den Weg aus dem Sender hinaus finde, dann findet man mich höchstwahrscheinlich im Fitnessstudio oder auf der Joggingstrecke um den See. Ansonsten bin ich keine Partygängerin, sondern verbringe meine Zeit gerne mit meinem Mann und meinem Kater Balotelli vor dem Fernsehr mit „Breaking Bad“, „Dexter“ und Co.

Mehr von Sophia findet ihr auf ihrer Facebook Seite:

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