Wohnen auf acht Quadratmetern in Paris Lifestyle

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Wohnraum in Großstädten wird immer teurer, das befeuert den Kampf um die günstigen Wohnungen, so auch in Paris. Ein schweizer Architektur-Büro hat nun ein System entwickelt, dass auch kleine Zimmer zu einem richtigen Apartment macht, mit einem System das an ein „Schweizer Taschenmesser“ erinnert.



Speziell in Paris gibt es viel ungenutzten Wohnraum, oft so verwinkelt in großen Wohnhäusern gelegen, dass es lange Zeit schwierig schien, die Wohnfläche zugänglich zu machen. Das Zusammenlegen solcher Wohnungen zu modernen Lofts ist mit erheblichen baulichen Maßnahmen verbunden. In den Altbauten der Pariser Innenstadt oft finanziell und logistisch kaum realisierbar.

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Eine Pariser Familie wollte diesen Aufwand nicht betreiben und beauftragte das Architekturbüro Kitoko Studio damit aus einem Acht-Quadratmeter-Raum eine voll funktionsfähige (wenn auch kleine) Wohnung zu machen – inklusive Badezimmer und Kochnische.

Die Agentur kam auf eine Idee die dem Prinzip des „Schweizer Taschenmesser“ sehr ähnelt. Außen klein und kompakt und innen komplett ausgestattet. Die Wohnung wurde mit einem Schranksystem ausgestattet, bei dem sich hinter den Türen ein Bett, ein Schrank und sogar ein ganzes Badezimmer verstecken; Spüle und Herd befinden sich vor dem Fenster.

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Ein Video und Bilder von Fabienne Delafraye zeigen wie es sich in der kleinen Wohnung leben lässt. Auch wenn der Platz sehr begrenzt ist, ist es dennoch eine funktionsfähige Wohnung. Ein paar Abstriche muss der Bewohner allerdings machen, so ist die Dusche fast direkt über der Toilette und das Bett eine Art Schiffskoje.

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Die kleine Wohnung ist ein krasses Gegenteil zu den Villen und Traum-Wohnungen die wir bisher hier vorgestellt haben, aber sicher auch eine interessante Art in Großstädten zu wohnen.

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