Wenn Männer „kochen“: Männer am Grill Mentertainment

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Im 21. Jahrhundert ist das Kochen nicht mehr allein Frauensachen. Auch die Herren bereiten gern einmal selbst eine leckere Mahlzeit zu. Allerdings gibt es bei vielen Männern eine klare Vorliebe, was die Zubereitungsart anbetrifft: Es muss der Grill sein.

Im Grunde genommen unterscheidet sich das Grillen gar nicht so sehr vom normalen Kochen. Wer ein paar Nudeln im Wasser warm machen kann, der bekommt es in der Regel auch hin, eine Wurst auf den Grillrost zu packen. Dem echten Griller ist dies allerdings schon bald zu wenig. Mit einem hochwertigen Grill lassen sich die verschiedensten Dinge anstellen, sodass man schon bald mehr machen möchte, als nur eine einfache Wurst zu braten. Wie so oft im Leben fällt der Grillmeister allerdings nicht einfach vom Himmel. Wenn es richtig schmecken soll, gilt es ein paar Dinge zu beachten.

Den richtigen Grill wählen

Um vernünftig grillen zu können, benötigt man zunächst einmal natürlich einen Grill. Richtige Griller investierten hier mehr als nur 15 Euro. Schließlich möchte man mit dem guten Stück etwas anfangen können. Zunächst einmal gilt es aber, die Entscheidung zwischen Gas und Kohle zu treffen. Wer viel Zeit hat, kann sich einmal durch die vielen Diskussionen lesen, die sich Gas- und Kohlefans seit vielen Jahren liefern. Letztendlich macht es geschmacklich aber gar nicht so einen großen Unterschied.

Der Gasgrill ist in der Regel etwas teurer, dafür geht die Sache schneller von der Hand. Kohle hat dagegen etwas Ursprüngliches und viele Griller schwören darauf, dass ihr Fleisch nur über Holzkohle das richtige Aroma bekommt. Nicht wirklich empfehlenswert ist dagegen der Elektrogrill. Dieser ist zwar ebenfalls schnell heiß und kann zudem auch einfach auf dem Tisch platziert werden, geschmacklich macht sich die Sache aber schon bemerkbar. Unabhängig davon, ob man sich am Ende für Gas oder Kohle entscheidet, lohnt sich in jedem Falle ein Grill mit einem Deckel. Dieser eröffnet noch einmal vollkommen neue Möglichkeiten.

Gerade während der warmen Jahreszeit finden Sie in dem einen oder anderen angesagten Männermagazin zahlreiche Tipps und Tricks rund ums Grillen vor. Doch was für Ausrüstung benötigen Sie? Das hängt grundsätzlich von der Art des Grills ab. Neben Grillbesteck, etwa zum Greifen und Drehen des Fleisches und anderer Speisen, die sich auf dem Rost befinden, sind eine Schürze und bei Bedarf auch eine Kopfbedeckung nicht verkehrt.

Was kommt auf den Grill?

Steht der Grill im Garten, kann es endlich losgehen. Nur was kommt auf den Rost? Für Anfänger empfehlen sich zunächst einmal Schweinefleischvarianten und einfache Dinge wie Huhn. Schwein hat den Vorteil, das es vergleichsweise viel vergibt und trotzdem noch schmeckt. Ein absolutes Highlight für viele Griller und zunehmend beliebt in Deutschland ist das Pulled Pork. Dabei wird ein großes Stück Schwein, vorzugsweise Nacken, im Grill mehrere Stunden bei Temperaturen um die 100 Grad gegart. Heraus kommt ein im Idealfall saftiges und sehr zartes Fleisch, das selbst Kenner einer neue Seite am Schwein entdecken lassen.

Bei Rindersteaks empfiehlt es sich erst einmal, mit günstigeren Steaks zu experimentieren. Das Rind ist etwas anspruchsvoller und gleichzeitig teurer. Es ist zwar kein Problem, einfach mal ein Kobe-Steak für 30 Euro auf den Rost zu legen. Wenn das Ergebnis am Ende in die Hose geht, ärgert man sich aber oft richtig. Der kluge Griller tastet sich erst einmal an die hochwertigen Dinge heran und lernt mit günstigeren Steaks, was schmeckt und was nicht.

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Auf die Nachbarn achten

Bei der ganzen Grillerei sollten angehende Meister-Griller aber nicht die Nachbarn vergessen. Besonders wer mit Kohle grillt, kann schnell einmal Probleme bekommen. Gasgriller sollten sich ebenfalls gut mit der Nachbarschaft stellen. So soll es tatsächlich den einen oder anderen Menschen geben, der mit einem tagtäglichen leckeren Grillgeruch nichts anfangen kann.

In Deutschland gibt es sogar gesetzliche Vorschriften, die überraschend streng ausfallen. Lediglich fünf Mal im Jahr ist es durchschnittlich erlaubt zu grillen. Für Grillfans ist dies natürlich viel zu wenig. Bei lediglich fünf Mal, lohnt es sich den Grill ja nicht einmal aus der Garage zu holen. Viele Nachbarn sehen die Sache allerdings deutlich gelassener, da sie selbst ebenfalls grillen. Trotzdem empfiehlt es sich, bei den Nachbarn einen guten Eindruck zu hinterlassen. Am besten geht dies, wenn man sie einfach hin und wieder zum Grillabend mit einlädt. Dabei sollte man aber vielleicht nicht immer direkt die neueste Kreation an den Gästen ausprobieren. Andernfalls kann die Sache auch nach hinten losgehen.

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