Russisches Facebook suchte „Miss Hitler“ Netzwelt

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Es gibt viele Miss Wahlen auf der Welt, von seriösen bis zu kuriosen. Im größten sozialen Netzwerk Russlands „VKontakte“ haben nun User eine „Miss Hitler 2014“ Wahl gestartet, der mediale Aufschrei hat nicht lange auf sich warten lassen.

Offiziell nannte sich der Wettbewerb offenbar „Miss Ostland“: Unter diesem Namen veranstalteten russische Neonazis einen bizarren Wettbewerb. Sie wollten auf „VKontakte“, dem russischen Facebook-Pendant, die schönste Neonazi-Braut als „Miss Hitler“ küren. Tatsächlich traten laut der Internetseite „Vocativ“ rund 7000 Leute der Gruppe „Adolf Hitler“ bei, doch dann stellte das soziale Netzwerk die Gruppe ab.

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Es gab 14 Teilnehmerinnen bei der „Miss Hitler“ Wahl, neben einem Selfie sollten die Kandidatinnen erklären warum gerade sie „Miss Hitler“ werden sollten – inklusive Erklärung warum gerade sie gute „Nazis“ sind. Laut „Vocativ“ sollen die Anforderungen an die „Miss Ostland“ so gelautet haben: Man müsse eine Frau und Nazi sein, Juden hassen, ein Mitglied der Gruppe „Hitler“ auf VKontakte sein, ein „sexy Nazi-Foto“ posten. Darüber hinaus sollten die Bewerberinnen dann andere Nazis auffordern, ihr Bild zu liken – und andere Frauen nicht wegen ihrer Bilder beschimpfen.

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Als Preis für die Gewinnerin winkte Schmuck mit Runen, Wikinger- und Nazi-Symbolen. Für VKontakte war dies dann mit ein Grund wieso der Wettbewerb zur „Miss Ostland“ – eine Ableitung abgeleitet von dem Nazi-Begriff für das besetzte, russischen Gebiet – dann gesperrt und beendet wurde.

Bedenkt man die Geschichte zwischen Russland und Deutschland im zweiten Weltkrieg ist der Hang russischer Jugendliche zum Nazikult, doch sehr verrückt.

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