High Line Park – die grüne Oase auf den stillgelegten Gleisen Reisen & Outdoor

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Die High Line in New York ist eine stillgelegte Hochbahntrasse und dennoch ist die 2,5 Kilometer lange Strecke seit 2009 von mehr als 20 Millionen Menschen besucht worden, das hat einen besonderen Grund. Wo früher Züge Waren aus den Fabriken und Lagerhäusern abholten und an die Westseite Manhattans lieferten, findet man heute einen ungewöhnlichen Park.



Die Hochbahntrasse wurde 1934 gebaut um Güterzüge, damit Güterzüge ihre Ware vom Gleis direkt in die oberen Stockwerke der Fabriken und Lagerhäuser an der Westseite Manhattans liefern konnten. Mit der Zeit lösten Lastwagen die Züge ab, bis 1980 der letzte Zug die Strecke befuhr.

Danach verkam die Trasse und die Umgebung. Bald war das Viertel vom Straßenstrich, von Kriminalität und Drogen geprägt. Das war auch mit ein Grund dafür, dass der Abriss beschlossen wurde. Die Idee von Joshua David und Robert Hammond hatten eine andere Idee.

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Die alte „High Line“ vor der Umwandlung in einen Park

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Damals ein Problembezirk mit Prostitution und Drogenmilieu.

Auf einem Gemeindetreffen unterbreiteten die zwei ihre Vision: Die High Line in einen Park umwandeln. Dafür klagten sie gegen den Abriss, mobilisierten Prominente wie Schauspieler Norton und die Designerin Diane von Fürstenberg, sammelten Millionen – und hatten schließlich Erfolg. „Wir haben eine neue Art und Weise geschaffen, wie man in New York und überall sonst über öffentlichen Raum nachdenkt“, sagt David bei der Eröffnungsfeier.

Positive Auswirkungen auf den Bezirk

Aber nicht nur die High Line profitierte von der Park-Idee, auch die Umgebung veränderte sich. Der Meatpacking District, wo sie beginnt, West Chelsea, wo sie durchführt, und Hell’s Kitchen, wo sie nun aufhört, sind zu teuren Szenevierteln geworden. Kein Rotlicht oder Drogen Mileu, sondern teure Restaurant, Galerien, Shopping-Malls und Cafés prägen die renovierten Straßenzüge.

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Der neue Park beeinflusste auch die Umgebung und wertete das gesamte Viertel auf.

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Der High Line Park bietet eine atemberaubende Aussicht auf die Sehenswürdigkeiten New Yorks

Highlight ist das „Standard“, einem der angesagtesten Hotels von New York, das quer über die High Line gebaut wurde. Auch in der Umgebung wird weiter gebaut, unter anderem vom renomierten Architekt Renzo Piano. Piano ist verantwortlich für die neue Heimat des renommierten Whitney-Museum, das derzeit noch in der noblen Upper East Side zu Hause ist.

Aber nicht für alle erfüllt sich der Traum vom wohnen in der neuen Gegend, viele alte Bewohner des Viertels konnten sich die neuen hohen Miete nicht mehr leisten und musste wegziehen.

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Auch bei Touristen sehr beliebt, mehr als 20 Millionen Besucher hatte der Park seit 2009

Die High Lane als Touristenattraktion

Seit 2009 besuchten schon mehr als 20 Millionen Besucher den ungewöhnlichen park im Herzen von New York. Inzwischen ist der Park eine der wichtigsten Touristenattraktion von New York. Der Park bietet den Touristen unter anderem einen Panoramablick auf das Empire State Building, die Freiheitsstatue und den Hudson River, dazu gibt es Führungen durch die Blumenbeete, kostenlose Sportkurse, Konzerte und Angebote für Kinder.

Der Park steht für einen Trend in New York, der in den letzten Jahre an Fahrt aufgenommen hat: Mehr Natur und mehr Bewegung. „Früher haben wir U-Bahnen gebaut und Farmen zu Stadtvierteln gemacht. Jetzt bauen wir Parks. Und dreimal dürfen Sie raten, wie ich heute aus Brooklyn hierhergekommen bin? Mit dem Fahrrad.“, sagt Senator Charles Schumer.

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Einer der Aufgänge zum High Line Park

Für ihn ist der High Line Park inzwischen nicht mehr wegzudenken. „Früher haben die Leute gesagt: ‚Wenn du nach New York fährst, musst du dir das Empire State Building anschauen'“, sagt Schumer. „Heute sagen sie: ‚Wenn du nach New York fährst, musst du über die High Line laufen.'“

Mehr Informationen zum High Line Park gibt es beim Freundeskreis High Line Park unter www.thehighline.org

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