Giacomo Nizzolo – Ein Einblick in das Radrenn-Jahr 2016 Sport

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Für Kenner des Radsports ist der Name nicht unbekannt: Giacomo Nizzolo. Der Italiener ist vor allem durch den Giro de Italie bekannt geworden. Nun wagt er eine Prognose für das sportliche Jahr 2016



Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und schon laufen die Vorbereitungen für das anstehende Sportjahr. So auch bei Giacomo Nizzolo, dem 26 jährigen Rennradfahrer, der in einem exklusiven Interview die ersten Einblicke in seine Vorbereitung gibt. Ein kleiner Rückblick auf das vergangene Jahr verrät, dass das Sportjahr 2015 kein schlechtes für ihn war. „Ich bin sehr zufrieden, wie die Saison gelaufen ist, besonders hinsichtlich meiner Leistung konnte ich mich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessern“, beschreibt der Mailänder die letzte Saison. Doch damit ist nicht genug und deshalb wolle er sich nicht auf den gesammelten Lorbeeren ausruhen. „Natürlich habe ich vor, meinen Titel des roten Trikots zu behalten.“, gibt sich Nizzolo ehrgeizig und fokussiert.

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Dabei gibt es viele Möglichkeiten, sich dieses Jahr im Bereich des Radfahrens zu beweisen. Zu nennen sind hierbei vor allem die UCI World Tour, die am 8. Januar in Australien mit der Tour Down Under beginnt, an der auch Nizzolo teilnimmt. Ein absolutes Highlight stellt dann der Giro d’Italia dar, der ungefähr zur Mitte des Jahres ausgetragen wird und als zweitwichtigstes Radrennen bezeichnet werden kann. Hierbei stehen den Sportlern fast 3.500 Kilometer Straße bevor, die sich von der Schweiz bis nach Italien erstrecken und die höchsten Ansprüche an den Körper stellen. Zwar nimmt Nizzolo die angesprochene Tour in Australien ebenfalls ernst. Aber „dennoch bleibt der Giro d’Italia mein Fokus“, zeigt der Weltmeister im Bereich der Mannschaftsverfolgung der Junioren von 2007 die Prioritäten auf.

GP Nobili Rubinetterie 2015

Die Northern Classics als Herausforderung

Der weitere Verlauf des Jahres ist geprägt von den unterschiedlichsten Radrennen und damit verbundenen landschaftlichen Umgebungen. Hierbei fallen vor allem die Northern Classics auf, die in Belgien und Frankreich ausgetragen werden und eine besondere Herausforderung darstellen. Doch nicht nur ein gesunder Respekt vor der ungewohnten Landschaft und den damit verbundenen Anforderungen ist zu erkennen, auch die Motivation ist hoch. So spricht Nizzolo davon, „im Norden mehr Erfahrungen sammeln“ zu wollen und gleichzeitig werde er „versuchen zu kämpfen“.

Dass ein anstrengendes und strebsames Kämpfen bei den Northern Classics notwendig werden wird, ergibt sich schon aus der Tatsache, dass die Konkurrenz aus hochkarätigen Fahrern besteht. Nizzolo selbst nennt einige Spitzensportler, die nur schwer zu schlagen sind. Dazu zählen „sicherlich Kristoff und Sagan, die sich letzte Saison als großartige Sprinter bewiesen haben“, so Nizzolo im Interview. Hinsichtlich der Gesamtwertung tauchen noch einige andere Namen auf, die als ernst zu nehmende Gegner beschrieben werden. Nicht vergessen werden dürfen hierbei Nibali, Valverde und Pinot, die allesamt gut vorbereitet und höchst motiviert in die Radrennsaison starten werden.

In Bezug auf die Tour de France spricht Nizzolo auch noch von Aru, dem er für die bekannteste Tour der Welt viel Glück und nur das Beste wünsche. Insgesamt seien einige Favoriten und starke Konkurrenten auszumachen, sodass Nizzolo nur eine zurückhaltende Prognose hinsichtlich seiner Leistung und Platzierung abgeben wolle. Auf jeden Fall können sich die Freunde des Radsports auf eine interessante Saison und auf ein spannendes Jahr 2016 freuen.

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