Die 10 verrücktesten Phobien Top 10

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Befahrene Straßen, Hühner oder sogar Erdnussbutter: Phobien können sich in den unterschiedlichsten Formen äußern. Häufig erscheint es gar nicht vorstellbar, dass für die Angst sogar tatsächlich ein Fachbegriff existiert.

Angst gehört zum Leben einfach dazu und praktisch jeder Mensch hat mir ihr schon seine Erfahrungen gemacht. Problematisch wird die Sache, wenn man sich in Angstzustände hineinsteigert. Allerdings gibt es auch hier Abstufungen auf der Phobien-Skala. Spinnen oder Platzangst sind nicht unbedingt ungewöhnlich und dürften nur selten überraschen. Erzählt man dagegen, dass man an Alektorophobie leidet und der Anblick von Hühnern einen in Panik versetzt, sieht die Sache etwas anders aus. In der Liste der 10 verrücktesten Phobien lassen sich jedoch noch ganz andere Dinge finden.

Platz 10: Triskaidekaphobie

Zugegeben, der Aberglaube an Freitag, den 13 ist ziemlich weit verbreitet. Dass die ganze Sache aber direkt zu einer Phobie werden kann, mag dann doch überraschen. Wer an Triskaidekaphobie leidet, hat panische Angst, dass der 13. eines Monats auf einen Freitag fällt. Betroffene Menschen verlassen an solchen Tagen nicht einmal ihr Haus und versuchen auch die Zahl 13 selbst wenn möglich überall zu vermeiden.

Platz 9: Agyrophobie

Befahrene Straßen oder Staus sind nur bei den wenigsten Autofahrern gern gesehen. Menschen mit Agyrophobie haben jedoch sogar echte Angst vor ihnen. Je stärker eine Straße befahren ist, desto größer wird die Phobie. Im Extremfall geht dies soweit, dass man eine Straße nicht einmal überqueren kann. Großstädte und das Ruhrgebiet werden dann praktisch zu einem Albtraumort.

Platz 8: Mageirocophobie

Schaut man auf die Mageirocophobie, könnte man auf die Idee kommen, dass es für jeden Beruf oder jedes Hobby auch entsprechende Gegen-Phobien gibt. Während viele Menschen großen Spaß am Kochen haben, ist bei Personen mit Mageirocophobie genau das Gegenteil der Fall. Sie tun alles, um den Gang in die Küche oder das Zubereiten von Essen zu vermeiden.

Platz 7: Deipnophobie

Das Kochen von Mahlzeiten ist die eine Sache, dass tatsächliche Essen eine andere. Nicht alle Menschen mögen es, gemeinsam mit anderen zu essen. Die Deipnophobie treibt die Sache jedoch auf die Spitze. Betroffene bekommen schon beim Gedanken daran, mit Freunden, Familie oder sogar fremden Personen an einem Esstisch zu sitzen Angstzustände.

Platz 6: Pediophobie & Automatonophobia

Dass Puppen echte Angst verbreiten können, haben in den vergangenen Jahren verschiedene Horrorfilme bewiesen. Vor diesem Hintergrund ist es wenig überraschend, dass sich auch tatsächliche Puppen-Phobien ausgebildet haben. Wer an Pediophobie leidet, hat nicht nur große Angst vor Spielzeugpuppen, auch Schaufensterpuppen oder Roboter können Panikzustände auslösen.

Eine besondere Version der Puppenangst ist auch die Automatonophobia. Hier sind es Bauchrednerpuppen, mechanisches Spielzeug und Wachsfiguren, welche Angstzustände auslösen. Beide Phobien schließen in jedem Falle den Besuch eines Spielzeugmuseums aus.

Platz 5: Omphalophobie

Der Buchnabel mag nicht unbedingt die schönste Stelle am Körper eines Menschen sein. Trotzdem dürften nur wenige Personen bei seinem Anblick in Panik ausbrechen. Ganz anders Menschen, die an Omphalophobie leiden. Für sie reicht es schon aus, dass jemand seinen Bauchnabel anfasst und sie fühlen sich, als würde jemand mit den Fingernägeln über eine Tafel kratzen.

Platz 4: Trypophobie

Die Trypophobie zählt zu den Phobien, die auf den ersten Blick verständlich erscheint, bevor man die genauen Details kennt. Sie beschreibt die Angst vor Löchern. Da viele Menschen nur ungern in ein tiefes Loch stürzen, macht eine Angst durchaus Sinn. Allerdings spielt bei der Trypophobie die Größe und die Tiefe des Lochs keine Rolle. Betroffene Menschen haben Angst vor jeder vorstellbaren Lochart. Hintergrund eine biologische Fehlfunktion, durch die man Löcher mit Gefahr verbindet.

Platz 3: Demonophobie

Auch wenn der Nachweis von übernatürlichen Wesen und Dämonen noch immer auf sich warten lässt, die entsprechenden Phobien sind bereits vorhanden. Eine Person, die Demonophobie leidet, fürchtet sich vor bösen magischen Wesen. Sie kann nicht allein in einem dunklen Haus sein oder etwa durch einen Wald bei Nacht laufen. Den betroffenen Menschen ist dabei häufig durchaus klar, dass die Angst übertrieben und auch kaum rational ist. Leider hat Angst jedoch selten etwas mit Rationalität zu tun.

Platz 2: Pentheraphobie

Sie kann einen in den Wahnsinn treiben, aber deshalb muss man sie nicht gleich fürchten. Die Schwiegermutter ist für viele Ehemänner nicht unbedingt ein gern gesehener Gast. Leidet man aber zusätzlich an Pentheraphobie wird die ganze Sache zum Horror. Betroffene versuchen einem Schwiegermuttertreffen nicht nur aus dem Weg zu gehen, sie setzen alles daran, ein Treffen zu vermeiden. Schon allein der Gedanke an sie, löst meist schon große Angst aus.

Platz 1: Cathisophobie

Einfach mal gemütlich in einem Sessel entspannen: Ein Gedanke, mit dem sich viele Menschen anfreunden können, sorgt bei anderen für Angstschweiß. Cathisophobie beschreibt die generelle Angst davor, sich hinzusetzen. Dabei spielt es selten eine Rolle, ob es sich um einen Stuhl, Sessel oder ein Sofa handelt. Die Gründe für die Phobie können unterschiedlich sein. Während manche Menschen sich davor fürchten, sich an der Sitzgelegenheit zu beschmutzen, geht es anderen darum, dass die bei einer Gefahr nicht schnell genug flüchten können.

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