Im Kino: Brightburn: Son Of Darkness Entertainment

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Was wäre, wenn Superman kein netter Junge, sondern ein kleiner Psycho gewesen wäre? Genau dieser Frage geht der Horrorfilm Brightburn: Son Of Darkness nach, der unter der Aufsicht von Guardians-Regisseur James Gunn entstand.

Die Ausgangslage in Brightburn: Son Of Darkness klingt mehr als vertraut. Im Jahr 2006 lebt das Paar Tori und Kyle Breyer auf einer Farm in Texas, als eines Nachts ein Raumschiff vom Himmel stürzt. Im Inneren des Schiffes findet das Paar ein Baby außerirdischer Herkunft. Die beiden beschließen, den Jungen als ihren eigenen aufzuziehen und geben ihm den Namen Brandon. Das Schiff versteckt das Paar in der Scheune, in der Hoffnung das es so nie gefunden wird.

Ein Junge verändert sich

Zwölf Jahre später lebt Brandon immer noch bei Tori und Kyle, die ihn wie ihren eigenen Sohn behandeln. Alles scheint normal zu sein, bis das Raumschiff eines Tages damit beginnt, eine seltsame Nachricht in einer außerirdischen Sprache zu senden. Dies sorgt nicht nur dafür, dass Brandon plötzlich neue übermenschliche Fähigkeiten entwickelt, auch die Persönlichkeit des Jungen beginnt, sich zu verändern. Brandon wird emotionsloser und agiert zunehmend ohne Rücksicht. Dies bleibt auch den Eltern nicht verborgen, die schließlich feststellen müssen, dass sich ihr Adoptivsohn langsam zu einer tödlichen Gefahr entwickelt.

Der andere Superman

In gewisser Weise ist Brightburn: Son Of Darkness eine Familienangelegenheit. So war für die Produktion des Films James Gunn verantwortlich, der in den vergangenen Jahren durch Guardians of the Galaxy für Schlagzeilen sorgte. Auch wird der Regisseur demnächst die Fortsetzung von Suicide Squad inszenieren und damit erstmals das DC-Filmuniversum betreten. Aus diesem stammt auch Superman, dessen Herkunft in Brightburn: Son Of Darkness quasi auf den Kopf gestellt wird. Die Idee und das Drehbuch zum Film stammen von Brian Gunn und Mark Gunn. Brian ist der Bruder von James Gunn, während es sich bei Mark um den Cousin der beiden handelt.

Die Inszenierung des Films legte James Gunn in die Hände von David Yarovesky. Für den Regisseur ist es nach The Hive der zweite Langspielfilm. Wenn auch nicht verwandet, verbindet auch Yarovesky und Gunn eine gemeinsame Vergangenheit. So arbeiteten die beiden unter anderem an The Belko Experiment zusammen. Zudem hatte Yarovesky in Guardians of the Galaxy eine kleine Rolle.

Im Juni im Kino

In den Hauptrollen in Brightburn: Son Of Darkness sind Elizabeth Banks und David Denman zu sehen. Banks ist unter anderem durch Pitch Perfect bekannt, wo sie den drittel Teil der Reihe auch inszenierte. David Denman ist ebenfalls ein vielbeschäftigter Darsteller und war in letzter Zeit beispielsweise in Logan Lucky und der Serie Outcast zu sehen. Die Rolle des Brandon übernimmt der junge Jackson A. Dunn. Dieser hatte unter anderem in Avengers: Endgame eine kleine Rolle. Darüber hinaus gehören auch Matt Jones, Meredith Hagner, Gregory Alan Williams, Jennifer Holland, Steve Agree, Becky Wahlstrom und Christian Finlayson zum Cast des Films.

Wie die Geschichte um Superman ausgehen würde, wenn dieser ein verrückter Teenager gewesen wäre, erfahren die Zuschauer noch im Juni. In Deutschland kommt Brightburn: Son Of Darkness am 20. Juni in die Kinos.

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