Im Kino: Iron Sky 2: The Coming Race Entertainment

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Die Weltraum-Nazis sind zurück. In Iron Sky 2: The Coming Race gibt es wieder jede Menge abgedrehte Ideen und spaßige Action zu sehen. Dieses Mal müssen es die Helden des Films mit Adolf Hitler in Reptilienform aufnehmen.

Am Ende von Iron Sky war die Erde in einem nuklearen Krieg zerstört worden. Daraufhin mussten sich die überlebenden Menschen auf den Mond zurückziehen, wo sie sich in der ehemaligen Mondbasis der Nazi eine neue Heimat schufen. Mittlerweile sind 20 Jahre seit dem Ende der Menschheit auf der Erde vergangenen und auf dem Mond hat sich eine neue Gesellschaft gebildet. Diese hat ihre ganz eigenen Gesetze und Religionen, unter anderem huldigt ein Teil der Menschen den Lehren von Steve Jobs. Auch wurde erneut ein totalitäres Regime etabliert, welches jedoch bald vor einem gewaltigen Problem steht.

Der wahre Hitler

Aufgrund des Alters der Mondbasis und den Schäden, die auch der Mond im Krieg davon getragen hat, geht den Menschen langsam die Zeit aus. Sie können nicht ewig auf dem Erdtrabanten bleiben und benötigen bald eine neue Heimat. Gerade rechtzeitig stoßen die Überlebenden aber auf eine unterirdische Stadt im Zentrum der Erde. Hier erhoffen sich die Menschen Rettung und so macht sich eine Gruppe auf die Reise. Dummerweise sind die Bewohner der Stadt alles andere als freundlich gesinnt und sogar nicht einmal menschlich. Die reptilienartigen Vril haben die Menschen lange Zeit im Geheimen beeinflusst. Um sie endgültig zu besiegen, müssen die Überlebenden ihren Anführer töten: Adolf Hitler, der auf einem Dinosaurier eine Armee anführt.

Mit Gemeinschaftsfinanzierung zur Fortsetzung

Bereits Iron Sky setzte bei seiner Produktion auf eine Finanzierung durch Fans und konnte noch vor dem Kinostart durch seine abgedrehte Idee eine beachtliche Fanbasis um sich scharen. Im Jahre 2012 war es schließlich soweit und der Film kam in die Kinos. Schnell wurden die Rufe nach einer Fortsetzung laut, doch Iron Sky 2: The Coming Race lies etwas länger auf sich warten. So wurden zwischenzeitlich auch erneut mehrere Crowdfuning-Kampangen ins Leben gerufen, um den Film mitzufinanzieren. Unter anderem ging es darum, durch zusätzliche Einnahmen die Fertigstellung bestimmter Effekte zu sichern.

Verantwortlich für Iron Sky 2: The Coming Race war erneut Timo Vuorensola. Der Regisseur inszenierte auch schon den ersten Film und ist praktisch das Mastermind hinter der Reihe. Als Drehbuchautor holte sich Vuorensola dieses Mal Dalan Musson an Bord. Beim ersten Teil waren noch Johanna Sinisalo und Michael Kalesniko für die Vorlage verantwortlich.

Der Cast ist ebenfalls eine Mischung aus neuen und bekannten Gesichtern. Neu dabei sind beispielsweise Lara Rossi, Tom Green, Stephanie Paul und Jukka Hilden. Darüber hinaus gibt es in Iron Sky 2: The Coming Race ein Wiedersehen mit Julia Dietze und Udo Kier. Letztere ist im Film in einer Doppelrolle zu sehen und darf als Adolf Hitler auf einem Dinosaurier reiten.

Iron Sky 2: The Coming Race ab März im Kino

Nach längerer Wartezeit kommt Iron Sky 2: The Coming Race nun im Winter in die deutschen Kinos. Der offizielle deutsche Kinostart der Science-Fiction-Parodie ist am 21. März.

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