Studentinnen und der Escort-Bereich – Der Reiz des Geldes Mentertainment

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Für immer mehr Studenten gehört die klassische Geldnot der Vergangenheit an. Wer weiblich, jung, hübsch und kultiviert ist, der findet im Escort-Bereich eine lukrative Nebenveranstaltung. Mit einer solchen Anstellung muss man sich keine Sorgen mehr über die Miete oder Studiengebühren machen.

Chronischer Geldmangel gehört für viele Studenten einfach zum täglichen Alltag dazu und nicht wenige versuchen, sich mit gleich einer Reihe von Nebenjobs über Wasser zu halten. Vor allem in großen Städten wie Hamburg oder München kann ein Student mit dem BAFÖG kaum die täglichen Lebenserhaltungskosten bestreiten. Junge und hübsche Studentinnen lassen sich aus diesem Grund immer öfters als Escort-Dame anheuern. Mit guten Einnahmequellen, flexiblen Arbeitszeiten und interessanten Arbeitsorten lockt die Branche in jedem Jahr Tausende neuer Studentinnen an. Alleine in Berlin sind mehrere hundert Studentinnen im Escort Bereich aktiv.

Es ist erstaunlich, wie viele Studentinnen nebenberuflich in der Erotik-Branche tätig sind. Tendenz steigend! Woran liegt das? Was ist die Motivation? Hier ein paar Einsichten.

Der Spagat zwischen Studium und Escort Service …

… ist sicherlich kein leichtes Unterfangen. Dennoch lassen sich immer mehr Studentinnen auf diesem Balance-Akt ein. Eine mittlerweile etwas ältere Studie des „Studienkollegs zu Berlin“ aus dem Jahr 2011 belegt, dass circa 30 % aller Studierenden in Berlin sich zumindest vorstellen könnten, in der Erotik-Branche nebenberuflich zu arbeiten. Zu der Zeit waren tatsächlich fast 4 % aller Berliner Studenten in der Erotik-Branche tätig. Als Stripper, im Bordell, Sex-Chat, Escortservice, usw.

Aktuellere Studien finden sich leider nicht. Doch berücksichtigt man den zusehends toleranteren und offeneren Umgang mit diesem Thema in der breiten Öffentlichkeit, liegt die Vermutung nahe, dass sich dieser Prozentsatz über die Jahre hinweg nach oben geschraubt hat. Ob sich dagegen etwas in der Hierarchie der Motivationsgründe der Studentinnen etwas verschoben hat, ist eher unwahrscheinlich. Was also bewegt eine Studentin, sich nebenberuflich als Escort Model zu verdingen?

Auch wenn die Antwort für den einen oder anderen Leser ernüchternd sein mag: Nein. Es ist nicht die Freude an Sex mit fremden Männern. Es ist das liebe Geld.Nebenjob im Erotik-Bereich: Geld als Hauptmotivation
Kein Wunder, denn anstatt für einen recht überschaubaren Stundenlohn von +/- 10 Euro (zum Beispiel als Kellnerin) zu buckeln, verdienen die Damen im hochsegmentieren Begleitservice ganz locker um die 400 Euro pro Date. Manche schaffen es auf beachtliche 2.000 bis 5.000 Euro die Woche. Das ist nicht ohne. Hier muss allerdings angemerkt sein, dass die Verdienstmöglichkeiten natürlich länder- und städtespezifisch sind. In Großstädten wie Frankfurt am Main lässt sich als High Class Escort natürlich mehr Geld verdienen, als in ländlicheren Gegenden.

Die hohen Verdienstmöglichkeiten sind also der Hauptfaktor. Die Grundlage für die Entscheidung, in der Erotik-Brache zu arbeiten, sind allerdings meist finanzielle Engpässe, die für viele junge Frauen mit dem Studium Hand in Hand gehen. Viele Studentinnen befinden sich nun mal nicht in der erfreulichen Lage, vom Elternhaus gesponsort zu werden. BAföG ist gut und recht, doch Schulden sind und bleiben Schulden. Und Studieren ist nun mal ein teurer Spaß! Lehrmaterialen, Miete, Nebenkosten, Essen, Kleidung und Transferkosten … zum „Leben“ bleibt (wenn überhaupt) nur wenig übrig. Laut der bereits erwähnten Studie „Nebenberuf Prostitution“ liegt die Motivation in absteigender Reinfolge:

  • Der hohe Stundenlohn
  • Finanzielle Notsituationen (nur knapp hinter Punkt 1)
  • Suche nach Abenteuer
  • Spaß am Sex mit fremden Männern (auf deutlich abgeschlagener Position!)

Die Schattenseiten eines Nebenjobs in der Erotik-Branche

Klar. Sich als Escort Lady sein Zubrot zu verdienen, ist nicht jedermanns Sache. „Zum Glück“, lässt Sonia Rossi in einem Interview mit UNICOM.de wissen. Lachend führt sie weiter: „Wenn es jeder macht, würde es sich ja nicht mehr lohnen“. Dass diese Art der Nebenbeschäftigung durchaus seine heiklen Seiten hat, weiß Sonia nur zu gut. In Ihrem Buch „Fucking Berlin“, das mittlerweile auch verfilmt wurde, erzählt sie unverblümt, ehrlich und authentisch von ihrem Doppelleben als Studentin und Prostituierte. Im Guten, wie im Schlechten.
In der Regel wissen nur die wenigsten Mitmenschen im Umfeld der Studentinnen von der „schlüpfrigen“ Nebenbeschäftigung, der sie neben der Uni nachgehen. Denn obwohl das Toleranz-Level diesbezüglich im Allgemeinen gestiegen ist, bekommt das Thema aber gleich eine ganz andere Qualität, wenn es die Freundin, Tochter oder Mitbewohnerin ist, die sich als Escort Girl das Studium finanziert.

Folglich leiden viele Escort Studentinnen auf emotionaler Ebene. Sie leben konstant mit einem Geheimnis. Bei eventuellen Problemen innerhalb der Nebenbeschäftigung verlieren die Vertrauenspersonen in ihrem normalen Umfeld ihre soziale Funktion als Anlaufstelle. Dass unter solchen Rahmenbedingungen viele Beziehungen zu Bruch gehen, liegt auf der Hand.

Zudem muss ganz klar gesagt sein, dass selbst im obersten Segment der Erotik-Branche – dem Escortservice – nicht jedes Date schön, aufregend und prickelnd ist. So manche Begegnung hinterlässt einen sehr faden Nachgeschmack.

Selten läuft es so romantisch ab wie im Film „The Escort“

Ein Fazit zum Thema „Studien-Job Begleitservice“

Klar. Wer zum Studium nebenberuflich als Escort Lady arbeitet, hat die Möglichkeit, eine gute Stange Geld zu verdienen. Und das auch noch innerhalb einer wirklich überschaubaren Zeitspanne. Die Toleranzgrenze in der Öffentlichkeit ist diesbezüglich deutlich gestiegen. Was wiederum dazu führt, dass sich immer mehr Studentinnen vorstellen können, neben der Uni in der Erotik-Branche tätig zu sein. Fakt ist auch, dass besonders der hochsegmentierte Escort-Bereich immer mehr „studentischen Zuwachs“ bekommt. Auch das ist wenig verwunderlich, wenn man sich die Rahmenbedingung ansieht. Professionelle Begleitagenturen übernehmen quasi die Rolle einer Casting-Agentur, die sich um das Marketing und die Vermittlung der freischaffenden Models kümmert. Zudem ist das Klientel in diesem Segment nicht nur deutlich finanzkräftiger, sondern in der Regel auch meist kultivierter. Dennoch bleibt die Tatsache bestehen, dass die Erotik-Branche ein hartes Pflaster ist. Es sind vor allem die sozialen Aspekte, die viele Studentinnen dazu bringen, den Nebenjob als Escort Model schon nach kürzester Zeit wieder an den Nagel zu hängen.

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