Im Kino: Escobar – Paradise Lost Entertainment

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Nachdem der Surfer Nick Brady in Kolumbien auf die schöne Maria trifft, glaubt er die Liebe seines Lebens gefunden zu haben. Als sich herausstellt, dass es sich bei der jungen Frau um die Nichte des Drogen-Barons Pablo Escobar handelt, wird es gefährlich.



Nick Brady und sein Bruder Dylan sind auf der Suche nach der perfekten Welle. Als sie in Kolumbien fündig werden, beschließen die beiden, sich in dem Land niederzulassen. Die Gebrüder Brady eröffnen ihren eigene Surferschule und planen fortan ein Leben im Paradies. Für Nick scheint der Traum zum Greifen nahe, als er zudem noch die schöne Maria kennen lernt und sich in sie verliebt. Die beiden werden ein Paar, wobei Nick alsbald feststellt, dass Maria mehr ist, als zunächst angenommen. Das junge Mädchen ist die Nichte des berühmten Drogen-Barons Pablo Escobar. Pablo stellt Familie über alles, was für Nick zu einem zweischneidigen Schwert wird.

Im Drogensumpf Kolumbiens

Zunächst läuft jedoch alles vergleichsweise gut ab für Nick Brady. Anstatt den neuen Freund seiner Nichte abzulehnen, empfängt der Drogen-Baron den Kanadier mit offenen Armen. Pablo findet zunehmend Gefallen an Nick und freut sich sogar über die Beziehung der beiden. Gleichzeitig befindet sich Escobar jedoch auch in einem blutigen Krieg mit den kolumbianischen Behörden. Als neues Familienmitglied kann sich Nick dieser Tatsache immer weniger entziehen und wird nach und nach in die Angelegenheiten des Kartells hinein gezogen. Als sich abzeichnet, dass der Drogen-Baron den Krieg womöglich verlieren könnte, muss auch Nick erkennen, wie brutal Escobar sein kann. Der Onkel seiner geliebten Maria stellt ihn vor eine scheinbar unmögliche Aufgabe. In diesem Moment wird Nick klar, dass die Beziehung zu der jungen Frau ihn womöglich am Ende sein Leben kosten könnte.

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Die letzten Jahre des Pablo Escobar

Mit Escobar – Paradise Lost nimmt sich der italienische Regisseur Andrea Di Stefano die Geschichte des kolumbianischen Drogen-Barons Pablo Escobar vor, der bis heute als einer der größten Verbrecher Kolumbies gilt. Di Stefano, der auch das Drehbuch des Films verfasst hat, fokussiert sich dabei jedoch auf einen vergleichsweise kleinen Abschnitt im Leben des Drogen-Barons und versucht nicht autobiografisch dessen Herkunft zu erforschen. Stattdessen dreht sich die Handlung vor allem um die letzten Jahre und den Niedergang des weltbekannten Medellín-Kartells.
Die Hauptrolle des jungen Surfers Nick wird durch Darsteller Josh Hutcherson verkörpert. Dieser dürfte vor allem aufgrund seiner Rolle in der Filmreihe Die Tribute von Panem einem größeren Publikum bekannt sein. Benicio del Toro übernimmt die Darstellung des berühmte Drogen-Barons aus Kolumbien und haucht dem, von vielen Menschen als Monster bezeichneten Mann, auf der Leinwand Leben ein. In weiteren Rollen sind Claudia Traisac, Brady Corbet, Carlos Bardem und Ana Girardot zu sehen.
In Deutschland ist der Film seit dem 9. Juli in den Kinos zu sehen.

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