Auch im Sommer kann man gut gekleidet ins Büro Mode & Styling

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Wenn die Temperaturen auf Höchstniveau steigen, dann würden viele Männer ihren Kleidungsstil am liebsten über Bord werfen und rein auf wetterangepasste Klamotten setzen. Besonders im Büro bedeutet Hitze aber nicht automatisch, dass man sich nicht mehr gut kleiden sollte.

Business Casual heißt die Lösung für alle, die auch im Sommer nicht auf Stil im Büro verzichten möchten. Doch ist es immer nicht ganz einfach, die feine Linie zu finden, die zwischen formeller Kleidung und Freizeitstil gezogen wird. Die vier wichtigsten Punkte sind Sakko, Hemd, Hose und Schuhe, wobei jedes Kleidungsstück ein paar Besonderheiten hat.

Das Sakko für den Sommer

Ein gut sitzendes Sakko ist generell die halbe Miete, wenn es mit dem Outfit klappen soll. Für den Casual-Look im Sommer empfiehlt sich ein Sakko mit einer einreihigen Ein- oder Zwei-Knopf Variante. Zudem ist auch die Länge wichtig. Im Stand sollte das Sakko das Gesäß bedecken, während die Ärmel genau bis zum Handgelenk gehen.

Als Material für die warmen Sommermonate empfiehlt sich leichte Baumwolle. Wichtig ist zudem, dass man darauf achtet, dass das Jackett nur halb gefüttert ist. Andernfalls dürften die Temperaturen schnell unangenehm werden. Als Alternative bietet sich ein Innenfutter aus Seide an. Dieses ist nicht nur leichter zu tragen, es wird auch nicht so warm. Allerdings fallen die Kosten in diesem Fall etwas höher aus.

Hemd oder Shirt?

Hat man das Sakko gefunden, geht es im nächsten Schritt darum, was man darunter trägt. Ein Hemd ist in der Regel die beste Wahl. Wer viel schwitzt, sollte sich vor allem an die Farbe Weiß halten, andernfalls sind auch Grau und Blau businesskonform. Hier steigt aber die Gefahr, dass Schweißflecke zu sehen sind. Muster sollten möglichst schlicht gestaltet sein. Grelle Farben oder sogar Hawaiihemden haben dagegen im Büro nichts zu suchen.

Beim Material setzten viele Männer auf Leinen. Dieses ist leichter und atmungsaktiver, was besonders an heißen Tagen von Vorteil sein kann. Im Vergleich zu Baumwolle knittert es aber deutlich schneller. Eine weitere Alternative könnte Seersucker. Auch dieses ist relativ leicht und zudem sehr faltenresistent.

In einigen Büros sind auch Shirts eine Option. Zu beachten ist dabei, dass man auch hier den Bürogedanken nicht aus dem Blick verliert. In einem sommerlichen Businessoutfit haben Freizeitshirts nicht verloren. Trotzdem gibt es hochwertige T-Shirts, in der Regel relativ schlicht gestaltet, mit denen man für etwas Abwechslung sorgen kann. Auch Polohemden sind eine Möglichkeit.

Keine Alternative zur langen Hose

Ähnlich wie im Falle des Jacketts bedeutet Businessoutfit leider auch bei den Hosen, dass es keiner Alternativ zu den langen Modellen gibt. Kurze Hosen bleiben im Büroalltag im Schrank und auch Jeans haben hier nichts verloren. Bei der Wahl der passenden Hose gilt es, die richtige Passform zu finden. Zu enge Hosen sind im Sommer aufgrund der Temperaturen besonders unangenehm. Aber zu weit darf die Hose nicht sein. Der Schlabberlook ist im Büro ebenfalls nicht gern gesehen. Wer Akzente setzen möchte, der sollte sich für einen modischen Ledergürtel entscheiden. Ledergürtel machen auch im Sommer ein gutes Bild.

Ähnliches wie für kurze Hosen gilt auch für Sandalen. Auch wenn es noch so warm ist, das Businessoutfit beinhaltet geschlossene Schuhe. Diese sollten aus hochwertigem Material bestehen und immer gut geputzt sein. Nichts kann schneller für einen schlechten Eindruck sorgen als dreckige Schuhe. Turnschuhe sind ebenfalls ein Tabu und müssen auf die Freizeit warten. Mit Sneakern kann man eventuell punkten, hier kommt es aber auf den Arbeitgeber an. In einem hippen Unternehmen sind sie mitunter eine gute Idee.

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