VW Passat Facelift B8 – Der Klassiker Auto

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VW verpasst seinem Passat eine Frischzellenkur. Während sich optisch wenig verändert, gibt es technisch einige Neuerungen. Dies gilt sowohl für unter der Motorhaube als auch im Fahrzeuginnenraum.

Auch wenn der neue Passat den Namen VW Passat Facelift B8 trägt, kann man bei dem Modell definitiv nicht davon sprechen, dass VW im Vergleich zum Vorgänger nur optische Veränderungen vorgenommen hat. Genau genommen ist sogar das Gegenteil der Fall. Auf den ersten Blick unterscheidet sich der neue Passat gar nicht so sehr von dem vorherigen Modell. Neue Scheinwerfer und Rückleuchten plus modernisierte Schürzen sind die auffälligsten optischen Neuerungen. Ganz anders sieht die Sache aber aus technischer Sicht aus, wo sich einiges getan hat.

Hinter die Fassade des VW Passat Facelift B8 schauen

Beim Blick unter die Motorhaube haben Kunden beim VW Passat Facelift B8 die Qual der Wahl. Insgesamt wird der neue Passat in drei Benzin- und vier Dieselvarianten ausgeliefert. Die Benzinerversion gibt es mit 150, 190 und 272 PS, während die Dieselmotoren bei 120 PS beginnen und bei der Spitzenversion mit 240 PS enden. Ebenfalls zu erwähnen ist, dass alle Motoren mit Partikelfiltern ausgestattet wurden. Dadurch erfüllt der VW Passat Facelift B8 nun die Abgasnorm Euro 6d-TEMP.

Bei der Technik des VW Passat Facelift B8 ist nun vor allem Connectivity das große Schlagwort der Stunde. Das neue Infotainmentsystem ist automatisch mit einer SIM-Karte ausgestattet, durch die das System beispielsweise Updates für das Navigationsgeräte oder Daten für die Spracherkennung laden kann. Für die Kunden fallen dabei generell keine zusätzlichen Kosten an, solange die Nutzung sich auf die internen Systeme beschränkt. Allerdings lässt sich über die SIM-Karte auch ein Hotspot für die Mitfahrer einrichten. Diese Datennutzung erzeugt dann aber Kosten. Apropos Kosten, der Passat ist jeher ein solides Auto, was sich auch in den Betriebskosten wiederspiegelt. Portale wie autokostenauskunft.net listen den VW immer unter den Top-Fahrzeugen was das Preis-Leistungsverhältnis angeht.

Ebenfalls neu ist der Travel Assist, der nun erstmals in einem Passat eingebaut wurde. Das System soll das Fahren in dem VW Passat Facelift B8 sicherer und bequemer machen. Der Travel Assist ermöglicht teilautomatisiertes Fahren bis zu Geschwindigkeiten von 210 Kilometer pro Stunde. Dies beinhaltet unter anderem auch eine automatische Distanzregelung. Zudem fährt der Wagen mit eingeschaltetem System im Stop-and-go-Verkehr automatisch. Einzige Voraussetzung ist, dass der Fahrer mindestens eine Hand am Lenkrad hat.

Der Passat: Ein VW-Klassiker

Der VW Passat ist neben dem Golf ohne Zweifel das bekannteste Modell des Volkswagen-Konzerns. Seit 1973 ist der Wagen auf dem Markt und gehört zu den zehn am meisten gebauten Autos der Welt. Nicht umsonst ist VW der Marke bis heute treu geblieben und bringt mit dem VW Passat Facelift B8 nun schon die 16. Baureihe des Passats auf den Markt.

Rein finanziell wird der neue Passat in ganz unterschiedlichen Preisklassen angeboten. Das günstigste Modell ist der 1.6 TDI mit 120 PS, dessen Basispreis bei 34.720 Euro liegt. Die teuerste Version des Facelifts ist der 2.0 TDI 4 Motion mit 240 PS. Hier müssen Kunden mindestens 52.605 Euro einrechnen. Wie so oft handelt es sich bei den Preisen aber nur um die Basisversion. Auch im Falle des Passat Facelift bietet VW wieder eine ganze Reihe von Extras und Fahrpaketen an. Durch diese kann der jeweilige Preis deutlich höher ausfallen.

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